Die Südtore Arabiens
Variante 1: Vom Jemen nach
Oman (Variante 2 in umgedrehter Richtung und
ohne Zeltübernachtungen siehe weiter unten)
24tägige Geländewagen-Expeditionsreise von
Sana'a im Jemen auf dem Landweg bis Muscat, der Hauptstadt Omans
•
Sana'a und der Bergjemen
• Lehmarchitektur im Wadi Hadramaut
• unbekanntes Mahraland
• Ruhetag in Salalah am Meer
• Sandwüste Rub al-Khali
• Inneroman mit Nizwa
• Gesamtstrecke ca. 3800 km
• Verlängerungsmöglichkeit in Muscat und Dubai
Termine & Preise:
evtl. ab Herbst 2011 wieder
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 230
Rail&Fly (Zug zum Flug): EUR 35
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Teilnehmer:
• min. 7, max. 12 Personen
Leistungen:
• Linienflug mit Emirates Frankfurt-Sana'a und Muscat-Frankfurt (via
Dubai)
• Flughafentransfers
• 10-11 Hotel-, 2-3 Funduq-, 8-9 Zeltübernachtungen
• Rundreise im Geländewagen (max. 4 Teiln. pro Fahrzeug)
• alle Eintritte lt. Programm
• Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
• Halbpension, in der Wüste auch Mittagspicknick
• im Jemen lokale dt.spr. Reiseleitung, in Oman deutsche
Reiseleitung
Nebenkosten:
• Visa Jemen und Oman (ca. 75 EUR)
• sonstige Mahlzeiten und Getränke zu den Restaurantmahlzeiten
• Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Tourverlauf:
1.-2. Tag
Anreise und Sana'a
Abflug am Abend von Frankfurt (München auf Anfrage) via Dubai nach
Sana'a, wo wir am nächsten Morgen gegen 9 Uhr eintreffen. Transfer
zum Hotel in der Altstadt. Am Nachmittag Bummel durch die Altstadt mit
ihrem ursprünglichen Souq.
3.-5. Tag
Bergjemen
Die Gebirgsregion westlich von Sana'a gehört zu den spektakulärsten
des ganzen Landes. Zunächst besuchen wir den berühmten Felsenpalast
im Wadi Dhar. Dann geht es nach Thulla und weiter nach Kaukaban, das
trutzig auf einem Hochplateau liegt.
Im Haraz-Gebirge erkunden wir das Gebiet um Menakha und al-Hajjarah,
bevor wir gegen Mittag des 5. Tages nach Sana'a zurückkehren, wo der
Nachmittag für eine eigene Erkundung der Altstadt zur freien Verfügung
steht.

6.-9. Tag
Durch die Wüste ins Wadi Hadramaut
Östlich von Sana'a wandelt sich das Landschaftsbild drastisch, und in
Marib haben wir bereits die Wüste erreicht. Von der ehemaligen
Hauptstadt des Königreiches von Saba sind noch der Staudamm eines
gewaltigen Bewässerungsprojektes und zwei Tempel erhalten. Durch die
Ausläufer der Rub al-Khali geht es weiter nach Osten. Auf dem Weg
verbringen wir eine Nacht unter dem Sternenhimmel der Wüste. Anschließend
erkunden wir die drei wichtigsten Städte im Wadi Hadramaut: Shibam,
das „Manhattan der Wüste“, Sayun mit seinem mächtigen
Sultanspalast und schließlich Tarim mit seinen vornehmen Häusern
reicher Handelsfamilien. Außerdem unternehmen wir einen Abstecher in
das Seitenwadi Idim bis nach Rail Umar.
10.-14. Tag
Mahraland
Drei Tage durchqueren wir die fast unbesiedelte Region al-Mahra.
Von Gabr Hud und Thamud geht es über alte Beduinenpisten bis nach
Ghaydah am Indischen Ozean. Unterwegs erwarten uns vielfältige Wüstenlandschaften
und eine spektakuläre Fahrt entlang der Küste.
An der Grenze zu Oman heißt es schließlich Abschied nehmen von
unseren jemenitischen Begleitern, denn die jemenitischen Wagen dürfen
die Grenze nicht überqueren. Wir steigen in die omanischen Geländewagen
um, und am Nachmittag erreichen wir Salalah, die Hauptstadt der
Weihrauchregion Dhofar.
15. Tag
Salalah
Ein voller Tag steht zum Baden oder Spazierengehen am weiten
Sandstrand zur freien Verfügung. Am Abend besuchen wir den
Weihrauchsouq.
16.-18. Tag
Rub al-Khali, das „Leere Viertel“
Im Osten von Salalah besuchen wir den historischen Weihrauchhafen
Samhuram. Über Shisr – einst ein wichtiger Weihrauchkarawanenplatz,
wo angeblich das legendäre Ubar ausgegraben worden ist – geht es in
die Dünen der Rub al-Khali, der größten zusammenhängenden Sandwüste
der Erde. Drei Nächte verbringen wir in dieser faszinierenden
Landschaft, wo immer wieder Zeit bleibt, eine der Dünen zu erklimmen.

19.-22. Tag
Nizwa und Inner-Oman
Am frühen Nachmittag erreichen wir Nizwa, die alte Hauptstadt Omans.
Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um sich ein wenig am
Hotelpool zu erholen.
Am nächsten Morgen besuchen wir die mächtige Festung und den Souq
Nizwas, bevor es nach Westen auf das Hochplateau des Jebel Shams, dem
mit 3000m höchsten Berg des Landes, geht. Tief unter uns liegt das
Wadi Nakhar, der „Grand Canyon“ Omans.
Am nächsten Tag besuchen wir Bahla mit seinem urtümlichen Souq, in
dem donnerstags frümorgens ein kleiner, aber sehr sehenswerter
Tiermarkt abgehalten wird. Anschließend besuchen wir den Palast von
Jabrin, das wohl schönste Fort des Landes. Über eine steile Piste überqueren
wir die Berge nach Norden, können von der Passhöhe eine fantastische
Aussicht genießen und erreichen das Wadi Bani Awf.
Das Wadi Sahtan und das verwinkelte Fort von al-Hazm sind unsere
letzten Ziele, bevor uns am Nachmittag eine Autobahn mit üppig grünen
Parkanlagen nach Muscat führt.
21.-22. Tag
Muscat und Rückflug
Vormittags unternehmen wir eine kleine Stadtrundfahrt zum
Sultanspalast in der Altstadt Muscats und zum Souq in Mutrah. Der
Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach
Deutschland.
Variante 2: Von Oman in den Jemen
(ohne Zeltübernachtungen)
22tägige Geländewagenreise auf dem
Landweg von Muscat nach Sana'a
• Reise ohne Zeltübernachtungen,
Unterkunft teils
in Mitteklassehotels, teils in einfachen Hotels
• Inneroman mit Nizwa
• Wüstenübernachtung in der Wahiba
• Ruhetag in Salalah am Meer
• unbekanntes Mahraland
• Lehmarchitektur im Wadi Hadramaut
• Sana'a und der Bergjemen
• Gesamtstrecke ca. 3500 km
• Verlängerungsmöglichkeit in Muscat und Doha
Termine & Preise:
evtl. ab Herbst 2011 wieder
EZ-Zuschlag: EUR 250
Rail&Fly (Zug zum Flug): EUR 35
Teilnehmer:
• min. 7, max. 12 Personen
Leistungen:
• Linienflug mit Qatar Airways Frankfurt-Muscat und Sana'a-
Frankfurt (via Doha)
• Flughafentransfers
• 15-16 Hotelübernachtungen (teils Mittelklasse, teils einfach),
3-4 Funduqübernachtungen, 1 Ü im Wüstencamp
• Rundreise im Geländewagen (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug)
• alle Eintritte lt. Programm
• Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
• Halbpension
• in Oman deutsche Reiseleitung,
im Jemen lokale dt.spr. Reiseleitung
Nebenkosten:
• Visa Jemen und Oman (ca. 60 EUR)
• sonstige Mahlzeiten und Getränke zu den Restaurantmahlzeiten
• Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Tourverlauf:
1.-2. Tag
Anreise und Muscat
Flug von Frankfurt (München auf Anfrage) via Doha nach Muscat, wo
wir am Abend eintreffen. Transfer zum Hotel.
Am nächsten Morgen besuchen wir die Altstadt mit dem Sultanspalast
und den Souq im Stadtteil Mutrah. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
3.-5. Tag
Inner-Oman
Wir verlassen die Hauptstadt nach Westen. In Barka bummeln wir über
den Gemüse- und Fischmarkt, anschließend besuchen wir die Forts von
Nakhl und Rustaq am Fuße der Berge.
Am nächsten Morgen geht es zunächst durch die Wadis Sahtan und Bani
Awf. Vorbei an mehreren Schluchten und kleinen Bergdörfern führt die
Piste über einen steilen Pass auf die Südseite der Berge. Von der
Passhöhe können wir eine fantastische Aussicht genießen, bevor wir
am Nachmittag Nizwa, die alte Hauptstadt Omans, erreichen.
Einen vollen Tag besuchen wir die Gegend westlich von Nizwa: Bahla mit
seinem urtümlichen Souq, den Palast von Jabrin, das wohl schönste
Fort des Landes, und das Hochplateau des Jebel Shams, dem mit 3000m höchsten
Berg des Landes. Tief unter uns liegt das Wadi Nakhar, der „Grand
Canyon“ Omans.
6.-8. Tag
Die Ramlat al-Wahiba und Fahrt in den Süden
Am Morgen besuchen wir die mächtige Festung und den Souq Nizwas,
bevor wir die Stadt nach Osten verlassen. In der Sandwüste Ramlat
al-Wahiba verbringen wir die Nacht in einem Wüstencamp (Palmwedelhütten
mit Betten, Bad außerhalb) inmitten der Dünen. Am Abend kann am
Lagerfeuer jeder auch mal eine Wasserpfeife probieren.
Von hier starten wir zur Fahrt nach Salalah ganz im Süden, die von
einer Übernachtung unterbrochen wird. Im Osten von Salalah besuchen
wir noch den historischen Weihrauchhafen Samhuram, bevor wir die
Hauptstadt der Weihrauchregion Dhofar erreichen.
9. Tag
Salalah
Ein voller Tag steht zum Baden oder Spazierengehen am weiten
Sandstrand zur freien Verfügung. Am Abend besuchen wir den
Weihrauchsouq.
10.-11. Tag
Mahraland
Von Salalah führt uns eine spekakuläre Bergstrecke an die Genze
zum Jemen. Hier heißt es schließlich Abschied nehmen von unseren
Begleitern, denn die omanischen Wagen dürfen die Grenze nicht überqueren.
Wir steigen in die jemenitischen Geländewagen um, und am Nachmittag
erreichen wir Ghaydah, die größte Stadt der Region Al-Mahra.
Ein etwas langer, aber auch sehr schöner Fahrtag führt uns entlang
der nur sehr dünn besiedelten Küste des Indischen Ozeans bis nach
Mukalla.
12.-16. Tag
Wadi Doan, Wadi Hadramaut und Marib
Über die karge Hochebene des Djol geht es in das malerische Wadi
Doan, ein Seitenwadi des Wadi Hadramaut. Wir unternehmen eine kleine
Wanderung in Hadjarain, bevor wir das breite Hauptwadi des östlichen
Jemen erreichen.
Anschließend erkunden wir die drei wichtigsten Städte im Wadi
Hadramaut: Shibam, das „Manhattan der Wüste“, Sayun mit seinem mächtigen
Sultanspalast und schließlich Tarim mit seinen vornehmen Häusern
reicher Handelsfamilien.
Durch die Ausläufer der Rub al-Khali geht es nach Westen, nach Marib.
Von der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches von Saba sind noch der
Staudamm eines gewaltigen Bewässerungsprojektes und zwei Tempel
erhalten. Am Nachmittag des 16. Tages treffen wir in der Hauptstadt
Sana’a ein.
17.-19. Tag
Bergjemen
Die Gebirgsregion westlich von Sana'a gehört zu den spektakulärsten
des ganzen Landes. Zunächst besuchen wir den berühmten Felsenpalast
im Wadi Dhar. Dann geht es nach Thulla und weiter nach Kaukaban, das
trutzig auf einem Hochplateau liegt.
Im Haraz-Gebirge erkunden wir das Gebiet um Menakha und al-Hajjarah,
bevor wir gegen Mittag des 20. Tages nach Sana'a zurückkehren, wo wir
am Nachmittag noch den Souq besuchen.
21.-22. Tag
Sana’a und Rückflug
Der letzte Vormittag in Sana’a steht zur freien Verfügung. Am
Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland (via
Doha, Ankunft am Morgen des 22. Tages).
Veranstalter:
Bedu Expeditionen
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