 
Syrien: Aleppo, Damaskus & die östliche Wüste
15tägige Rundreise im Kleinbus mit kleineren
Wanderungen und Kameltrek
• Zeit für die Erkundung von Damaskus und Aleppo
• Besuch der Ausgrabungsstätte von Palmyra und des Krak des
Chevaliers
• zweitägiger Abstecher in die Wüste mit Kameltrek und Übernachtung in einem Beduinencamp
Termine & Preise:
10.04.2010-24.04.2010 EUR 1890
09.10.2010-23.10.2010 EUR 1890
EZ-Zuschlag: EUR 150
Leistungen:
Linienflug Frankfurt-Aleppo, Damaskus-Frankfurt mit Syrian Arab Airlines, Gruppenvisum, alle
Transfers und Fahrten im modernen Kleinbus, Wüstentour ab/bis Palmyra
(pro Person 1 Reitkamel, Beduinenbegleiter, Campingausrüstung), Übernachtungen in
Mittelklassehotels sowie Klosterherbergen und im Beduinencamp,
Halbpension (an den freien Tagen in Aleppo und Damaskus nur
Frühstück), Eintritte lt. Programm,
deutschsprachige lokale Reiseleitung
Nicht enthalten:
nicht genannte Mahlzeiten (mittags, 2x abends), Getränke, Trinkgelder,
persönliche Ausgaben und Unvorhergesehenes, Ausreisesteuer Syrien (ca.
4 USD)
Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen
Reiseinfos Syrien
Tourverlauf:
1. Tag
Anreise
Ankunft am Flughafen in Aleppo, Empfang durch den Reiseleiter, Abwicklung der Einreiseformalitäten, Transfer zum Hotel.
2. Tag
Aleppo
Ganztägige Besichtigung Aleppos: Besuch der der Zitadelle: Die erste Schutzburg wurde unter den Seleukiden im 4.Jhdt. v.Chr. errichtet, Kaiser Julian (361-363) betete auf diesem Berg zu seinen Göttern, im 11.Jhdt. unter den Hamdaniden ausgebaut. Rundgang im größten Bazar
des Vorderen Orients mit 12 km überdachten Ladenstraßen, wo sich auch viele berühmte
Karawansereien (Khane), türkische Badehäuser (Hammam) und Koranschulen (Madrasa) befinden. Besuch der Omayyadenmoschee sowie Spaziergang im Armenierviertel mit christlichen Kirchen und Bürgerhäusern.

3. Tag
Tagesausflug Cyrrhus, Ain Dara, St. Simeon
Ganztägiger Ausflug ins nordsyrische Kalksteinmassiv. Fahrt durch endlos scheinende Olivenhaine, gesäumt von Obstbäumen ins Zentrum der Olivenölproduktion: Afrin. Auf dem Weg in Richtung türkische Grenze passieren wir zwei originale Römerbrücken und in Cyrrhus finden wir das einzige römische Theater, das, das Gelände ausnützend, an einem Hügel gebaut ist. Am frühen Nachmittag erreichen wir Ain Dara, wo uns ein Basaltlöwe am Eingang begrüßt, bevor wir zur Tempelanlage aus hethitischer Zeit gelangen, und anschließend die Klosterruine St. Simeon (Qala'at Seman), wo der Säulenheilige der Legende nach 30 Jahre seines Lebens auf einer Säule verbracht hat, und in byzantinischer Zeit ein riesiger Wallfahrtsort war.
4. Tag
Aleppo
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, wo Sie eine der ältesten, ohne Unterbrechung bewohnte Stadt auf eigene Faust erkunden können. Wer Lust hat, kann sich ein Bad und entspannende Massage in einem Hammam gönnen.
5. Tag
Aleppo - Qala´at Jaber - Resafe - Palmyra
Entlang des Assad-Stausees fahren wir zur einzigen aus Lehmziegel, im mesopotamischen Stil erbauten Burg, der Qala`at Jaber. Danach geht es in die Wüste nach Rusafa, dem byzantinischen Sergiopolis, wo man heute noch die Ruinen der Kirche des Hl. Sergius und eine Basilika aus dem 5.Jhdt. findet. Ein kleiner Abstecher führt und zum östlichen Wüstenschloss der Omayyaden, dem Qasr al-Hair ash-Sharqi, gegen Abend erreichen wir die Oase Tadmor. Abendessen und
Übernachtung in Tadmor/Palmyra.
6.-7. Tag
Wüstentour mit Kamelen
In Palmyra besteigen wir unsere Kamele und reiten in Richtung Qasr al-Sukkari, Ruinen eines Schlosses aus dem
8. Jahrhundert und ein Brunnen, der heute noch von den Beduinen genutzt wird. Weiter geht es nach einem einfachen Mittagessen in das Gebiet "Abbasiye", wo sulfathältige Quellen zu einem Bad einladen. Abendessen mit den Beduinen,
Übernachtung in Zelten.
Am folgenden Tag gelangen wir auf dem Rücken der Wüstenschiffe über einen Salzsee, und erreichen am späten Nachmittag
wieder Palmyra.
8. Tag
Palmyra - Hama
Besichtigung von Palmyra, der Stadt der Königin Zenobia: Bel Tempel, Kolonnadenstraße, Theater, Agora, Nymphäum, Tetrapylon, Diokletianlager, Baal-Shamintempel und dem Tal der Gräber mit Grabestürmen und dem Hypogäum "Der drei Brüder". Vor der Abfahrt nach Hama Blick von der arabischen Burg über das Ruinenfeld. Abendessen und
Übernachtung in Hama, wo wir für 2 Nächte unser Quartier beziehen.
9. Tag
Hama - Apamea - Serjilla/Al Bara - Ebla - Hama
Wir fahren durch die fruchtbare Orontesebene nach Apamea, einer der 5 Städte, die von Seleukos Nikator I., im 3.Jahrhundert v.Chr. gegründet und im 2.Jhdt. n.Chr. von den Römern zu einer Militärbasis ausgebaut wurde. In Richtung Norden nach Serdjilla und Al Bara, christliche Siedlungen aus dem 5.Jhdt., mit gut erhaltenen Gebäuden wie Villen, Kirchen, Grabmäler, Nekropolen und Sarkophag. Danach nach Ebla (Tell Mardikh), wo wir die königlichen Paläste aus der Bronzezeit besichtigen. Berühmt wurde Ebla für sein umfangreiches Tontafelarchiv, das die Verwaltung der Stadtstaaten 3000 v.Chr. dokumentiert und auch ein Wörterbuch vorweisen kann. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Hama, wo man bei Tee und Wasserpfeife dem Singen der riesigen, hölzernen Wasserräder, die zur Wasserversorgung dienten, zuhören kann.
10. Tag
Hama - Masyaf - Hosn Suleiman - Krak des Chevaliers
Unser Weg führt uns in das heiß umkämpfte Gebiet in Kreuzfahrerzeiten: Vorbei geht es an Masyaf, wo wir die Ruinen der Hauptburg der Ismaeliten sehen. Ein kleiner Spaziergang führt uns zu den Tempeln von Hosn Suleiman, die heute noch den Wissenschaftern Rätsel aufgeben: Parallelen zum phönizischen Amrit, in antiker Zeit dem Göttervater Zeus geweiht, im 2.Jhdt. dann ein Jupitertempel der Römer. Ein Höhepunkt ist die Besichtigung einer der besterhaltenen Kreuzritterburgen, dem Krak des Chevaliers. 1031 bauten hier Kurden die erste Burg, ab 1099 im Besitz des Johanniter Ritterordens, bis sie 1267 durch die Mameluken unter Sultan Baybars eingenommen wurde. Abendessen und
Übernachtung in der Nähe des Kraks.
11. Tag
Krak- Homs - An Nabk - Deir Mar Mussa - Maalula
Fahrt über Homs nach An Nabk, und Weiterfahrt ins Qalamun-Gebirge, wo wir nach einer 1/2 Stunde Wanderung das Kloster des Hl. Moses von Abessinien (Deir Mar Mussa al-Habaji) erreichen. Pater Paolo, der mit seiner Jesuitengemeinde sowie in- und ausländischen Kunststudenten die Kirche und vor allem die Fresken renoviert, engagiert ist in christlich-moslemischen Seminaren und die praktizierte Ökumene fördert. Anschließend fahren wir nach Maalula
in 1600 m Höhe, wo heute noch West-Aramäisch, die Sprache Jesu gesprochen wird. Besuch des griechisch-orthodoxen Frauenklosters der Hl. Thekla und des griechisch-katholischen Klosters St. Sergius.
Übernachtung in einem der beiden Klöster.
12. Tag
Maalula - Saidnaya - Damaskus
Am Vormittag ein Besuch in Sayyid Naya, gegründet zur Zeit Justians (527-65), bedeutender Marien-Wallfahrtsort, und kurze Fahrt nach Damaskus: Besichtigung des Nationalmuseums mit Funden aus Palmyra, Mari, Ugarit, Resafe, Shahba und dem Nachbau der Synagoge aus Dura Europos. Weiter zum Komplex "Tekkiye", mit Handwerksbazar. Durch den Haupt-Bazar "Suq al-Hamedieh
geht es zur Omayyadenmoschee, wo in römischer Zeit der Jupitertempel und in christlicher Zeit eine Kirche, Johannes dem Täufer geweiht, stand. In der Anlage befindet sich auch das Grabmal von Saladin.
Über den Goldbazar erreichen wir den Azempalast, wo sich heute das Volkskundemuseum befindet. Weiter geht es über die "Gerade Straße" zur St. Ananäis Kapelle, die daran erinnert,
dass hier Saulus zu Paulus wurde. Über das Osttor "bab
al-sharqi" verlassen wir die Altstadt und sehen am Bab Kaysan das Paulsfenster. Auffahrt auf den Hausberg "Jebel Qassiyun" mit wunderschönem Blick über die Stadt.

13. Tag
Tagesausflug in den Hauran
Am Weg kurzer Stopp in Esraa, wo die St. Georgskirche aus dem 5.
Jhdt. und die St. Eliaskirche aus dem 6. Jhdt. zu den ältesten Zeugnissen der Christenheit gehören. Besichtigung von Bosra, ehemalige Hauptstadt der römischen
Provinz "Arabia" mit dem Amphitheater, wo heute noch beim Folklorefestival 15.000 Zuschauer Platz finden. Weiter nach Shah-ba, das antike Philippopolis: Stadt wurde von röm. Kaiser Philip, der Araber (244-249), der wahrscheinlich aus dieser Gegend stammte, erbaut. Heute sind noch die mächtige Stadtmauer, der Tempel (wahrscheinlich zu Ehren seines Vaters Julius Marinus errichtet), das Theater und die Bäder gut erhalten. Sehenswert ist das Mosaiken-Museum. Auf der Rückfahrt nach Damaskus Stopp bei der schiitischen Moschee der "Saida Seinab", die zu Ehren der Enkelin des Propheten Mohammed errichtet wurde.
14. Tag
Damaskus
Tag zur freien Verfügung in Damaskus, wo noch weitere Besichtigungen unternommen werden können.
15. Tag
Rückflug
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Veranstalter
Bedu Expeditionen
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