

ÄGYPTEN &
SINAI
Landesinfo
Reiseinfo
Reisen nach Ägypten
und auf
den Sinai
Arabisch-Kurse
Badehotel
in Dahab
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Westägypten Expedition
15tägige Tour weit abseits des Niltals und der touristischen Zentren
am Roten Meer
• Oase Bahariya mit dem Hauptort Bawiti
• Fahrt durch Plateaulandschaften, Dünen und Hammada zur
Tropfsteinhöhle Jara
• grandiose Abbruchkanten auf dem Weg zu den Oasen Dakhla und Farafra
• Besuch der “Weißen Wüste” mit phantastischen Kalklandschaften
• kurze Wanderungen
• Rückfahrt über Bahariya nach Kairo

Termine & Preise:
29.01.2012-12.02.2012 EUR 1400
19.02.2012-04.03.2012 EUR 1400
04.03.2012-18.03.2012 EUR 1400
01.04.2012-15.04.2012 EUR 1400
weitere im Herbst 2012
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 60
Preis zzgl. Flug nach Kairo (ab ca. EUR 480)
Leistungen:
• in Kairo Transfers und Hotel (DZ mit Frühstück)
• Transferfahrt nach Bawiti.
• Fahrt in Geländewagen (ortsüblicher Zustand), einheimische
Fahrer/Führer
• Übernachtung im Freien oder Zelt auf Wunsch, inkl. Isomatten
• Verpflegung aus der Expeditionsküche
• Reisebegleitung (europäische oder örtliche, Sprachen deutsch oder englisch)
• Reiserücktrittskostenversicherung
Zusätzliche Kosten:
• Visumgebühren (ca. 15 EUR)
• gelegentliche Restaurantessen
• persönlich bestellte Getränke (speziell am Beginn und Ende der
Tour)
• weitere evtl. anfallende Hotelaufenthalte
• Trinkgelder
• evtl. Flughafengebühren
• evtl. Taxikosten und Eintritte in Kairo
• Unvorhergesehenes.
Teilnehmer:
min. 7 - max. ca. 12 Personen
Tourverlauf:
1.-2. Tag: Flug, Anreise nach Bawiti und erste Besichtigungen
Flug von Frankfurt nach Kairo, Übernachtung und am nächsten Morgen früh Aufbruch zur Fahrt nach Bahariya.
Gegen Mittag erreichen wir Bawiti, welches zur großen Oase Bahariya gehört und in dessen unmittelbarer Nähe sich eines der größten Gräberfelder der griechisch-römischen Pharaonenepoche befindet. Es wird zur Zeit intensiv gegraben und geforscht, aber die Grabstätten sind noch nicht der Öffentlichkeit freigegeben. In Bawiti sind unsere ägyptischen Begleiter zuhause und während des Mittagessens werden die letzten Reisevorbereitungen getroffen und die Ausrüstung in den Geländewagen verstaut. Nachtlager evtl. außerhalb von Bawiti, in der Nähe einer warmen Quelle oder im Hotel.
3.- ca. 5. Tag: Abu Muharik Düne und Tropfsteinhöhlen in der Sahara
Aufbruch voraussichtlich am nächsten Morgen mit den Geländewagen zur Erkundung der westlichen Wüste Ägyptens Richtung Osten bzw. Südosten. Zunächst durch flache, eintönige Serirlandschaften, bald jedoch tauchen Dünen und Hügel auf und die Gegend wird von “Riesen-Maulwurfshügeln” belebt. In einem der sandigen Wadis wird die erste Wüstennacht verbracht.
Wir erreichen die Abu-Muharik-Düne, aus deren Sand einige Kalkfelsen aufragen. Leider ist das Gelände zu Füßen dieses riesigen, langgestreckten Dünenzugs sehr schwierig, extrem zerfurcht und brüchig, weshalb sich die Fahrzeuge westwärts davon halten müssen. Wir passieren ausgedehnte prähistorische Siedlungsplätze und stoßen auf eine alte Karawanenstraße, die uns zu einem der Reisehöhepunkte führt: während früherer Touren konnten wir die Position der Tropfsteinhöhle Djara ausfindig machen, welche 1873 vom Forscher Gerhard Rohlfs erstmals für die außerägyptische Welt entdeckt wurde. Sicherlich wussten die Karawanenführer längst vergangener Zeiten von dieser Höhle; Rohlfs wurde während seiner Expedition durch seinen Führer darauf aufmerksam gemacht und erreichte die Höhle am Weihnachtstag 1873. Rohlfs hatte wenig Zeit, die Höhle gründlicher zu untersuchen; sie geriet danach wieder in Vergessenheit, bis sie von Carlo Bergmann (bekannt durch seine Kameltouren in der Ägyptischen Wüste) 1990 “wiederentdeckt” und von Wissenschaftlern der Universität Köln genauestens erforscht wurde. Wenn möglich, werden wir die große Höhle mit prächtigen Stalaktiten, dicken Säulen und einigen Stalagmiten besichtigen, uns dabei jedoch so vorsichtig und rücksichtsvoll wie möglich verhalten. Einmal wegen der bestehenden Einsturzgefahr der Höhlendecke, zum anderen um nichts zu beschädigen. Noch gibt es keine Reglements und Restriktionen, die Verantwortung liegt bei uns.
Aktuell haben wir und unsere Partner eine weitere Höhle gefunden, welche sogar Gravierungen und Felsbilder enthält.
6.- ca. 9. Tag: Fahrt durch die Landschaft Karafish nach Dakhla
Wir folgen der Karawanenstraße weiter in westlicher Richtung durch unspektakuläre Serir- und Hammadalandschaften, bald wird die Umgebung jedoch wieder abwechslungsreicher, eine erste imposante Abbruchkante wird erreicht: El Aqabat! Tafelberge und pittoreske Einzelberge tauchen auf, wir finden vielleicht versteinerte Muscheln, Seeigel und Haifischzähne.
Die Weiterfahrt verläuft entlang von Dünenfeldern und Kalkbergen und wir stoßen nach zügiger Fahrt auf eine asphaltierte Straße, welche die Oase Farafra mit neu erschlossenen Landwirtschaftsprojekten um Bir Karawein und Bir Murr verbindet. Evtl. Bademöglichkeiten an einem der neuen Brunnen.
Wir bleiben im Gelände (nicht auf Asphalt) und kommen über Bir Dakka (Brunnen/Hügel mit Akazienbüschen) auf einer alten Piste in eine Landschaft, wo uns links und rechts Dünenzüge begleiten und die Böden zwischen den Dünen bedeckt sind von versteinerten Schnecken, Korallen, Seeigeln und Seelilienstängeln; Sammler werden begeistert sein.
Die Dünen begleiten uns weiter, bis ein hügeliges Gelände auftaucht, genannt “Karafish”, was nichts anderes als schwieriges Gelände bedeutet. Um die Geländewagen zu entlasten, werden wir hin und wieder aussteigen und zu Fuß gehen, während sich die Wagen über die Felsen “quälen”. Schlagartig ändert sich die Kulisse nach etwa 20 Kilometern und eine großartige Abbruchkante bringt uns in Stufen hinab ins “New Valley”, nördlich von El Qasr el Dakhla. Zwischen pittoresken Tafelbergen windet sich die Piste hinunter und in der Ebene grüßen die grünen Palmenhaine von Dakhla!
Besuch der sehenswerten Altstadt von El Qasr, mit Besteigung eines alten Minaretts und Besichtigung einer alten Mühle.
10.- ca. 13.Tag: Farafra und die Weiße Wüste
Der südlichste Punkt unserer Tour ist überschritten, seit etwa einer Woche sind wir unterwegs. Über die Asphaltstraße geht es nordwestwärts, anfänglich noch durch grüne Reisfelder und ausgedehnte Dattelpalmenhaine, bevor wir wieder in der Wüste sind und zügig Richtung Farafra weiterfahren.Ca.120 km vor Farafra erreichen wir wieder eine Abbruchkante mit vielen Versteinerungen und nutzen für kurze Zeit eine neue
Asphaltstraße, die durch die Bewässerungsprojekte des “Sphinx Valley” führt, um in Farafra möglichst am Mittag einzutreffen. Kurzer Besuch der Oase, je nach Interesse der Gruppe.
Wir wenden uns nun, nach Verlassen der Oase, einem weiteren Höhepunkt der Reise zu, dem Kerngebiet der Weißen Wüste. Die ersten Felsen und Berge in kalkigem Weiß tauchen auf; kleine Aussichtsplateaus für Fotostopps und angewehte Dünen an den Berghängen laden zum Verweilen oder Übernachten ein.
Die bizarre Schönheit der Landschaft nimmt uns gefangen, es gibt schwarze Kristalle und anderes zu finden, sowie römische Siedlungsreste zu sehen. Hin und wieder kreuzen wir Wadis mit einigen Palmen oder stoßen auf Brunnen, wie z.B. die artesische Quelle des Magic Spring, deren Wasser in mehreren Becken gefasst, letztendlich im Sand versickert.
14.-15. Tag: Fahrt nach Kairo und Rückflug
Langsam nähern wir uns wieder der Asphaltstraße, die uns nach Bawiti zurückbringt. Vielleicht reicht die Zeit noch aus, um sich die Oase etwas genauer anzuschauen, je nach dem wie ausführlich wir uns in der Weißen Wüste aufgehalten haben. Auf jeden Fall heißt es hier Abschied nehmen von unserer Geländewagencrew, denn den Rückweg nach Kairo legen wir meist mit Transferautos (Kleinbusse) auf Asphalt zurück. Die ursprünglich geplante Rückreise über das Wadi Raiyan, haben wir zwischenzeitlich zugunsten eines längeren Aufenthaltes in der Weißen Wüste gestrichen.
In Kairo angelangt, checken wir im Hotel ein und haben den Nachmittag (oder 2 halbe Tage, je nach Rückflugzeit...) für einen Ausflug oder Besichtigungen zur freien Verfügung, wie z.B. Ägyptisches Museum oder die Pyramiden von Gizeh oder das Basarviertel Khan El Khalili etc.
Am letzten Tag der Reise Rückflug Kairo - Frankfurt. (Text: © S.
+ R. Jarosch)
Änderungen vorbehalten!
Veranstalter:
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