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ÄGYPTEN & SINAI

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Gilf Kebir, die Große Sandsee und Siwa

Fotos zu dieser Tour

Eine 16tägige Expedition zu einem der letzten weißen Flecken auf der Landkarte - zu den fossilen Walknochen im Wadi Heitan, durch die Naturschönheiten der Weißen Wüste und in die zerklüfteten Täler des Gilf el Kebir mit seinen Felszeichnungen aus der Jungsteinzeit, mit einer atemberaubenden Reise durch das Große Sandmeer und einem Aufenthalt in der Oase Siwa als krönenden Abschluss!

Termine & Preise:

Da die Genehmigungssituation in Westägypten derzeit nicht geklärt ist, bieten wir die Reise bis auf weiteres nicht mehr an.

Leistungen:
• Transfere und Besichtigungen gem. Programm mit modernen a/c Bus, vom 2.- 15. Tag mit 4x4
• GPS-Navigation und Satellitentelefon
• sämtliche Genehmigungen für die Route
• Eintritte gemäß Programm 
• 2 Nächte Kairo ca. 5* mit HP, 1 Nacht Dakhla in einfacher Lodge mit HP, 1 Nacht in Siwa, Paradise Hotel 3*+ mit HP, 1 Nacht Marsa Matruh Strandhotel mit HP, die übrigen Nächte im Zelt
• Vollpension während der Rundreise
• deutschsprechende Reiseleitung

Zusätzliche Kosten:
• Internationale Flüge (ab etwa 450 EUR)
• Einreisevisum für Ägypten (ca. 20 EUR)
• Trinkgelder
• persönliche Ausgaben

Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen

Tourverlauf:   

1. Tag: Ankunft
Ankunft am Flughafen Kairo, Betreuung und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Kairo.

2. Tag: Kairo - Fayum - Wadi Rayan - Wadi Heitan 
Jeepfahrt zur Oase Fayum, die schon zu pharaonischen Zeiten kultiviert und besiedelt wurde. Weiterfahrt zum Wadi Rayan, wo ein Nebenarm des Nils in den Karunsee mündet, und zum Nationalpark von Wadi Heitan, wo sich fossilierte Knochen aus dem Erdaltertum noch in situ befinden. Zeltübernachtung.

3. Tag: Wadi Heitan - Baharija – Weiße Wüste
Nach der Ankunft in Baharija Fahrt durch die schönen Obstgärten der Oase Baharija und Bummel durch den Ort Bawiti. Anschließend Fahrt zur Weißen Wüste. Übernachtung.

4. Tag: Weiße Wüste - Farafra - Dakhla 
Morgens zweistündiger Rundgang durch die Weiße Wüste beim Wadi Mushroom und seinen berühmten pilzförmigen Felsgebilden, mit genug Gelegenheit zu verweilen und zu fotografieren. Fahrt nach Farafra und weiter zur Oase Dakhla, die zu den schönsten der westlichen Wüste gehört. Besuch der alten Stadt El Qasr mit ihren palmwedelgedeckten Gassen. Übernachtung in Dakhla.

5. Tag: Dakhla – Shagar Loof – Mud Lions - Gilf el Kebir
Nach dem Frühstück beginnt das Abenteuer – die Jeeps verlassen Dakhla in Richtung auf den Gilf el Kebir. Wir passieren die bekannte Felsformation von Shagar Loof mit der Stele für den Entdecker Samir Lama. Danach geht es weiter bis nach Abu Ballas, einem seit der Antike bestehenden Krugdepot – nur einem von vielen auf der Karawanenroute Dakhla – Kufra. Leider werden immer mehr der Krüge entwendet oder zerschlagen. Nach einer weiteren Fahrtstunde wird das Zeltlager aufgeschlagen, in der Nähe der Mud Lions, von Wind geformten löwenförmigen Formationen aus verhärtetem und geschliffenem Sand.

6. Tag: Eight Bells – Kamal el Din Denkmal - Jebel Uweinat 
Vormittags geht es zunächst zum ehemaligen britischen Flugplatz von Eight Bells. In den Boden eingelassene Benzinkanister markieren den Landeplatz. Die Fahrt geht weiter an der Ostseite des Gilf el Kebir nach Süden bis zum Denkmal für den Prinzen Kamal el Din, einem der ersten Entdecker in diesem Gebiet. Nach Fahrt durch ein durch Vulkanismus geprägtes Gebiet, die Clayton-Krater, mit durch Gaseruptionen entstandenen Trichtern, verlassen wir den Gilf Kebir in Richtung Süden. Beim Karkur Talh, der „Akazienschlucht“, fahren wir ins Gebiet von Gebel Uweinat. Dann geht es durch die Wadis ins Innere des Uweinat-Massivs. Der Gebel Uweinat ist eine der ältesten Felsbildungen Afrikas und liegt im Grenzgebiet von Ägypten, Libyen und dem Sudan. Die nächstgelegene Wasserstelle in Ägypten ist 300 km enfernt! Zeltübernachtung kurz vor Karkur Talh.

7. Tag: Karkur Talh
Im Laufe des Vormittags Ankunft in Karkur Talh. Den ganzen Tag Erkundung des Uwainat-Massivs und seiner Felsbilder. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm Winkler die Felszeichnungen in diesem Gebiet auf. Es handelt sich um die ersten frühgeschichtlichen Felszeichnungen, die man in diesem Teil der Sahara gefunden hat. Die Höhe des Jebel Uweinat ist ausreichend, um in diesem extrem trockenen Gebiet ein wenig Niederschlag von den Sommerregen südlich der Sahelzone einzufangen, die gelegentlich bis hierher reichen. Diese Niederschläge sind sehr unregelmäßig, der letzte fand im September 1998 statt, und man nimmt an, dass 10-15 Jahre ohne Regen vergehen können. Allerdings ist sogar diese geringe Niederschlagsmenge ausreichend für eine anspruchslose Vegetation und Fauna in den größeren Tälern. Karkur Talh (das “Akaziental”) bietet ein völlig anderes Bild – hier gibt es Bäume, Schatten und savannenähnliche Landschaft. Wildspuren zeigen, dass es hier größere Bestände an Wildtieren gibt. Übernachtung.

8 .Tag: Karkur Talh – Wadi Sura – Foggini-Höhle 
Die Fahrt geht nach Norden, vorbei an den Hügen Peter und Paul – alte Vulkankegel, die ein Paradies für Geologen sind, zum Wadi Sura im Westen des Gilf el Kebir. Wir nähern uns unserem Ziel – der Höhle im Wadi Sura, deren jungsteinzeitliche Felsmalereien Vieh, Wildtiere und Menschen darstellen. Hier finden sich die berühmten Darstellungen schwimmender Menschen, zuerst entdeckt von Almasy. Anschließend Fahrt zur Foggini-Höhle, die erst 2003 entdeckt wurde und noch schönere Felszeichungen aufweist als das Wadi Sura. Zeltübernachtung. 

   

9. Tag: Aqaba - Wadi Homra oder Wadi Abdelmalek
Abfahrt vom Wadi Sura und abenteuerliche Auffahrt auf den unwegsamen Aqaba-Pass. Anschließend geht die Fahrt zunächst über das Gilf-Plateau; von oben genießt man den unvergesslichen Ausblick über das Wadi Homra, bevor man in das Tal hinunter und nach Norden fährt. Dieses Tal ist zu Recht benannt – Sand und Felsen sind von einer in Ägypten einzigartigen roten Färbung. Auch hier gibt es Felszeichnungen. Gelegentlich wird der Reiseverlauf stattdessen durch das Wadi Abdelmalik führen, in dem Almasy die Oase Zarzura vermutete. Zeltlager. 

10.-12. Tag: Silica Fields - Großes Sandmeer
Weiterfahrt nach Norden; zunächst geht es durch die Silica-Glas-Felder, die durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sind. Das Wüstenglas besteht aus geschmolzenem Sand und wurde schon in der Antike zu Schmuck verarbeitet, z.B. auf einem Pektoral des Tutanchamun. Danach geht es weiter durch das Große Sandmeer! Dies ist eines der trockensten Gebiete der Erde. Die Dünen werden bis zu 200 m hoch, und einzelne Dünen verbinden sich nach und nach zu einem unendlichen Dünenmeer. Hier gehört es dazu, daß man gelegentlich stecken bleibt und die Fahrzeuge wieder freischaufelt! Die Route durch das Sandmeer ist einer der abenteuerlichsten Abschnitte der Tour. In den Ausläufern des Sandmeeres kurz vor Siwa halten wir bei der heißen Quelle von Bir Wahid zum Baden. Badekleidung nicht vergessen! Übernachtungen im Zelt in der großartigen Dünenlandschaft.

13. Tag: Oase Siwa
Die letzte Fahrtstrecke durch das größte Erg der Sahara und Einfahrt in die Oase Siwa, die äußerste und abgelegenste der Westwüste. Nach der Ankunft in der Oase erkunden wir Siwa: nach einem Halt beim “Bad der Kleopatra” geht es zur Akropolis von Shali, der alten Stadt inmitten des modernen Siwa, sowie zum Amunstempel, dem Tempel des Amasis und nach Aghurmi, und nach Gebel Mawta. Hotelübernachtung in Siwa.

14. Tag: Siwa - Matruh
Nach dem Frühstück Fahrt nach Marsa Matruh an der Mittelmeerküste - hier kann man den ganzen Tag den herrlichen weißen Sandstrand genießen. Hotelübernachtung in Matruh.

15. Tag: Matruh - Alamein – Alexandria - Kairo
Zeitige Abfahrt auf der Küstenstraße am Mittelmeer entlang über el Alamein nach Alexandria. Kleine Stadtrundfahrt und weiter nach Kairo, Hotelübernachtung.

16. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen Kairo und Abreise.

Abhängig von örtlichen Gegebenheiten kann der Reiseverlauf sich ändern.
Änderungen bleiben vorbehalten.

Tourverlauf als PDF zum Ausdrucken

Veranstalter:
Bedu Expeditionen