Namibia

Namibia

Reiseinformationen

Geld:
Währung ist der Namibische Dollar (N$), der noch an den südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt und in Namibia anerkannt ist. Bei Ankunft in Windhoek, kann direkt am Flughafen Geld getauscht werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und mit Reiseschecks oder Bargeld in US$ oder EUR kommt man gleichfalls gut zurecht. In größeren Städten und auf fast allen Lodges werden auch Kreditkarten (Visa- und Mastercard) akzeptiert.
Geldscheine : N$ 200, N$ 100, N$ 50, N$ 20, N$ 10.
Münzen: N$ 10, N$ 5, N$ 1, 50 Cents, 10 Cents und 5 Cents.

Bankzeiten in Namibia: Mo - Fr. 9.00 - 15.30 Uhr, Sa. 8.30 - 11.00 Uhr.
Geschäftszeiten: Mo-Fr. 08.30 – 18.00 Uhr, Sa. 08.30 – 13.00 Uhr
Samstag und Sonntag Nachmittag haben nur Lebensmittelgeschäfte und Notapotheken geöffnet.

Landessprache:
Seit 1990 ist Englisch Amtssprache, aber auch Deutsch und Afrikaans wird überall gesprochen.

Zeitverschiebung:
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt jeweils am ersten Wochenende im April und September.

An- und Abreise
Die Tourentermine sind so gelegt, daß An- und Abreisedaten mit den Air Namibia Direktflügen übereinstimmen. Individuelle Touren können gerne auf Ihre Flugdaten abgestimmt werden.

Einreisebedingungen:
Derzeit genügt für Deutsche, Österreicher und Schweizer der Reisepaß, der nach dem Rückreisedatum noch mindestens 6 Monate gültig sein muß. Ein Touristenvisum wird für max. 3 Monate bei der Einreise am Flughafen ausgestellt.

Verkehrs- und Infrastruktur:
Namibia hat ein gut ausgebautes Straßennetz und es gilt Linksverkehr. Zum größten Teil spielt sich der Straßenverkehr auf Sand- und Schotterpisten ab, die Hauptverkehrsstraßen sind asphaltiert. Das Verkehrsaufkommen ist äußerst gering, manchmal stößt man den ganzen Tag auf keinen Gegenverkehr. Aufgrund des Wildwechsels und überhöhter Geschwindigkeiten auf ungewohnten Sandstraßen, kommt es leicht zu Unfällen. Die Entfernungen sind enorm und es sollten immer Reservekanister mit Wasser und Benzin sowie ein zweiter Ersatzreifen mitgeführt werden. Funktionsfähigkeit von Werkzeug, Wagenheber und Pumpe überprüfen!

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Übernachtungen:
Überall im Land sind Gästefarmen und Lodges der gehobenen Preiskategorie zu finden. Staatliche Camps mit Bungalows und Campingplätzen (meist sehr sauber, großflächig und mit Heiß- und Kaltwasser) sind erschwinglicher. In den Städten gibt es Hotels in jeder Kategorie und Preisklasse. Alle Unterkünfte sollten rechtzeitig im voraus gebucht werden !

Essen und Trinken:
Das Angebot in den Supermärkten der größeren Städte braucht den Vergleich mit Europa nicht zu scheuen. Der Hygienestandard in Namibia ist sehr hoch und Restaurants haben ebenfalls europäischen Standard. Es kann bedenkenlos Obst, Gemüse und Wasser zu sich genommen werden. Es ist wichtig, daß Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Generell wird dazu geraten, mindestens 2 -3 Liter Wasser (abhängig von der Temperatur) pro Tag zu trinken, um einer evtl. Austrocknung vorzubeugen. Dies schließt Tee, Kaffee und alkoholische Getränke (die alle dazu beitragen, die Austrocknung zu beschleunigen) nicht mit ein.

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Sicherheit:
Namibia ist ein sicheres Reiseland, trotzdem sind zur Schau gestellte Wertgegenstände und Schmuck eine Herausforderung für jeden Langfinger. In den Städten wird geklaut und Touristenautos ausgeräumt (kann ja auch in einer europäischen Stadt passieren).
Außerhalb der Städte und Dörfer gibt es diese Probleme selten.

Versicherungen:
a) Krankenversicherung: Generell raten wir zum Abschluss einer umfangreichen Versicherung, welche die Kostenübernahme von medizinischen Behandlungen, sowie Notfall-Evakuierung und Heimtransport einschließen.
b) Reisekostenrücktrittsversicherung: U.U. müssen Sie Ihre Reise aus unerwarteten Gründen stornieren. Sofern Sie eine Reise kurzfristig vor Reiseantritt stornieren müssen, verlieren Sie in der Regel die kompletten Kosten. Abhängig von den Gründen der Stornierung übernimmt dann u.U. die Versicherung diese Kosten.
c) Gepäckversicherung: Die Haftung der Fluggesellschaften bezüglich Ihres Gepäcks ist begrenzt. Es ist daher ratsam eine Gepäckversicherung abzuschliessen, besonders wenn Sie z.B. eine teure Fotoausrüstung mit sich führen. Generell raten wir dazu, dass Sie eine solche Ausrüstung als Handgepäck mitführen. Geben Sie keine Wertgegenstände als Gepäck auf.
d) Rückforderungen: Sofern Sie nach Rückkehr eine Versicherungsforderung geltend machen möchten, so stellen Sie bitte sicher, dass Ihre Dokumente bezüglich evtl. Unfälle, Verletzungen oder Verluste so detailliert wie möglich sind. Polizeiberichte oder medizinische Gutachten sind sehr hilfreich.

Kommunikation:
Handys funktionieren in den Städten bis. ca. 30 km Umkreis, aber das Handynetz wird immer weiter ausgebaut. Telekarten, mit denen Sie problemlos von allen Kartentelefonen telefonieren können, sind bei Geschäften, Postämtern und Teleshops erhältlich. Sie können von Namibia direkt nach Übersee telefonieren.
Die Versanddauer für Luftpost nach Europa beträgt zwischen 4 Tagen und 2 Wochen.
Akkus können überall geladen werden, auch in unseren Fahrzeugen (12 V und 220 V), Adapter können auch vor Ort gekauft werden.

Schlangen:
Nur selten werden Sie ein Schlange zu Gesicht bekommen, trotzdem empfehlen wir knöchelhohe Wanderschuhe. Schlangen sind sehr scheue Tiere, d.h. wenn man fest auftritt oder sich mit einem Stock bemerkbar macht – verschwinden sie, ohne daß man sie gesehen hat.

Medizinische Versorgung:
Für Namibia sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Die gängigen Schutzimpfungen sollte man auffrischen lassen (Polio, Tetanus) und Malariaprophylaxe wird für den Norden des Landes und während der Sommerzeit empfohlen. Die Hochsaison für Malaria ist gewöhnlich von Januar bis März. Bei Touren durch Namibia muß man sich kaum mehr Sorgen machen als bei Reisen nach Südeuropa. Trotzdem empfehlen wir eine Auslandskrankenversicherung!
Auf jeden Fall ein Erste-Hilfe-Paket und persönliche Medikamente mitnehmen.
Die medizinische Versorgung in Namibia ist auf dem neusten Stand. Bitte konsultieren Sie vor einer Reise ins Südliche Afrika unbedingt Ihren Arzt. Setzen Sie sich bitte außerdem vor Ihrer Abreise mit dem nächstgelegenen Tropeninstitut in Verbindung, um evtl. Änderungen der Einreisebestimmungen zu überprüfen.

Ausrüstung- und Bekleidungstips:
Wichtig sind festes & gutes Wanderschuhwerk, ein paar Trekkingsandalen (haben sich sehr bewährt!) und Baumwollkleidung (Kopfbedeckung) in gedeckten Farben. Feldflasche, Wassersack und ein Taschenmesser sind immer dabei. Ansonsten empfehlen wir ein Minimum an praktischer Trekkingbekleidung für Wanderungen (Gewicht!) und Legeres für den Flug und einen Stadtbummel/Restaurantbesuch. Rucksackapotheke, Schlafsack, evtl. mit Fleeceeinlage (schön kuschelig und warm) und Isomatte nicht vergessen!

Wildtiere:
Viele der Tiere und Reptilien, die Sie sehen werden, sind von Natur aus gefährlich, gehen Menschen aber aus dem Weg. Angriffe durch Wildtiere sind sehr selten. Bisher hatten wir keinerlei Zwischenfälle, aber keine Safari in Afrika kann die Möglichkeit eines evtl. Angriffes ausschließen! Weder Outdoor Adventure Safaris, deren Mitarbeiter, vermittelnde Reiseagenturen, sowie Zulieferer können für evtl. Verletzungen, die durch das Verhalten der Wildtiere herbeigeführt wurden, haftbar gemacht werden.

Trinkgelder:
10 % gewöhnlich im Restaurant, sofern der Service zufriedenstellend war.
Wir werden häufig nach Trinkgeldern für Reiseleiter, Guides und Lodge Personal gefragt. Dies ist daher ausschließlich als Anhaltspunkt zu verstehen: EUR 4 pro Tag für Reiseleiter / Guides, sowie EUR 2 pro Tag für das gesamte Lodge Personal - wiederum unter der Voraussetzung, daß der Service Ihren Erwartungen entsprochen hat.
Unsere im Hintergrund arbeitenden Angestellten (Säuberung der Fahrzeuge, Zelte, Ausrüstung etc.) sind dankbar für von Ihnen zurück gelassene Kleidung.

Flüge:
Flüge sollte man speziell zu den Ferienzeiten relativ früh (ca. 6 Monate vorher) buchen, denn es gibt keine günstigen Last Minute Flüge!

Feiertage:
01. Januar - Neujahr
21. März - Tag der Unabhängigkeit
Karfreitag, Ostermontag
01. Mai - Tag der Arbeit
04. Mai - Cassinga – Tag
16. Mai - Christi Himmelfahrt
25. Mai - Afrika Tag
26. August - Heldengedenk – Tag
10. Dezember - Tag der Menschenrechte
25. Dezember - Weihnachten
26. Dezember - Familientag

Souvenirs:
Fehlende Ausrüstungsgegenstände können Sie problemlos in Windhoek besorgen. Mitbringsel wie Handarbeiten aus Korb, Holz etc. oder Goldschmuck gibt es ausreichend im Angebot. Verzichten Sie auf Souvenirs, die nicht dem „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ entsprechen! Bitte beachten Sie die Einfuhrbestimmungen Ihres Herkunftslandes.

Haftung bei verlorenen Gegenständen:
Wir übernehmen keine Haftung für verlegte oder abhanden gekommene Gegenstände. Selbstverständlich werden die Gegenstände nach Möglichkeit nachgeliefert, was jedoch aufgrund nicht möglicher Kommunikation bzw. nicht vorhandener Transportmöglichkeiten einige Verzögerungen mit sich bringen können.

Naturschutz:
Um die Schönheit des Landes zu erhalten, legt die Regierung sehr viel Wert auf Naturschutz. Mindestens 15% des Landes sind Naturschutzreservate und in staatlicher Hand. Bitte respektieren Sie die Natur und fahren Sie nur auf den befestigten Straßen. Jede neue Spur verunziert die Natur und bleibt oft mehr als 100 Jahre liegen.

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Hier einige hilfreiche Tipps:
Laute Unterhaltungen verängstigen die Tiere, und beeinträchtigen dadurch die Wildbeobachtungen.
Versuchen Sie nie die Aufmerksamkeit der Tiere auf Sie zu lenken.
Bitte respektieren Sie das Einschätzungsvermögen Ihres Reiseleiters / Fahrers. Bestehen Sie nicht darauf, das Fahrzeug näher an die Tiere heranzubringen, um bessere Bilder machen zu können. Ein Fahrzeug, das zu nahe ist, kann eine Jagd behindern, oder das Wild dazu bringen, eine ‘hartverdiente’ Mahlzeit zu verschmähen.
Müll kann die Tiere verletzen und vergiften, und verunstaltet außerdem die Landschaft. Werfen Sie daher keine Gegenstände aus dem Fahrzeug.
Bitte versuchen Sie keinesfalls, sich dem Wild zu Fuß zu nähern. Dies ist besonders in der Nähe von Lodges oder Rastlagern zu beachten, wo das Wild an Menschen gewöhnt sein könnte.
Bitte rauchen Sie während der Wildbeobachtungsfahrten nicht. Der trockene Afrikanische Busch entzündet sich sehr leicht und Steppenbrände sind eine tödliche Gefahr für das Wild.

Fotografie:
Staub und Hitze sind eine große Gefahr für jede Fotoausrüstung. Bitte respektieren Sie unbekannte Kulturen und Gebräuche. Ein freundliches Fragen vor dem Fotografieren kann viel bewirken. Akkus können mit 12 V im Auto geladen werden.

Elektrizität:
Das Stromnetz ist für 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In Namibia werden dreipolige Stecker benutzt, die Adapter können im Land gekauft werden, wir haben auch welche mit dabei.

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