
NAMIBIA
Reisen nach Namibia
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Der Norden - Wüste Namib, Damaraland & Etosha
ca. 3-wöchige Campingreise mit Geländewagen
Intensiv Wüste und Busch erleben, in der Landesmitte und im Norden Namibias. Das Besondere dieser Tour sind die Kontraste: Schwer zugängliche Wildnisgebiete und völlige Einsamkeit, aber auch Begegnungen mit den verschiedenen Völkern Namibias und ihren Kulturen. Die karge Zentralnamib mit ihrer wüstenangepassten Tier- und Pflanzenwelt steht im Gegensatz zum Wildreichtum
Etoschas. Schroffe, nahezu menschenleere Urlandschaften im Damaraland und andernorts feingeschwungene Sanddünen. Sie lernen das heutige, moderne Namibia kennen und treffen immer wieder auf Zeugnisse prähistorischer Kulturen. Die Reise ist eine ideale Kombination für diejenigen, die Namibia noch nicht kennen und vielfältige Eindrücke mitnehmen möchten.
• die zentrale Namib-Wüste, Dünen, Canyons und Bergwüste
• der nördliche Naukluft-Park: Blutkuppe, Mondlandschaft und Swakopcanyon
• Swakopmund, eiskalter Atlantik, Museum, Aquarium, hübsche Boutiquen und Buchläden
• Bootstour (fakultativ) in der Bucht von Walfishbay
• der Brandberg mit seinen eindrucksvollen Felsmalereien
• Geheimtipps und eine völlig neue Route im Damaraland
• Felsgravuren und das Sandsteinplateau von Twyvelfontein
• das private Naturschutzgebiet Hobatere und das Ombonde Rivier
• Etosha-Nationalpark und Waterberg-Plateau
Termine & Preise:
10.03.2012-30.03.2012 EUR 2490
14.04.2012-04.05.2012 EUR 2490
12.05.2012-01.06.2012 EUR 2490
09.06.2012-29.06.2012 EUR 2490
30.06.2012-20.07.2012 EUR 2490
21.07.2012-10.08.2012 EUR 2490
13.08.2012-02.09.2012 EUR 2490
08.09.2012-28.09.2012 EUR 2490
13.10.2012-02.11.2012 EUR 2490
05.11.2012-25.11.2012 EUR 2490
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 60
zzgl. Flug nach Windhoek (ab ca. EUR 920)
Flugkosten:
Direktflüge mit Air Namibia Frankfurt - Windhoek - Frankfurt sind derzeit
erhältlich
ab ca. EUR 920, je nach verfügbarer Tarifklasse und Saisonzeit
inkl. Steuern, Sicherheitsgebühren und Rücktrittskostenversicherung
Buchung über uns. Rail & Fly mit Air Namibia kostenlos.
Teilnehmer:
Die Mindestteilnehmerzahl für alle Touren im Südlichen Afrika liegt bei nur 5 Personen. Wir garantieren exklusive,
kleine Gruppen, die von lizensierten Guides betreut werden. Es handelt sich nicht um Einbuchungen in Großgruppen bei sog. "regelmäßigen Safariabfahrten".
Die maximale Teilnehmerzahl ist 11.
Leistungen:
Transfers in Windhoek. 1 Hotel-/Pensionsübernachtungen (ÜF) in Windhoek und 1-2 ÜF in Swakopmund im
DZ,
Fahrt im Geländewagen, Campingausrüstung, 2-Personen-Zelte mit Schlafmatten oder Feldbetten,
Nationalpark- und Campinggebühren, Verpflegung aus der Bordküche, wenn wir
campieren (siehe Vermerk "F, M, A" im Text), deutschsprachige Reisebegleitung bzw. Fahrer, Reiserücktrittskostenversicherung
nicht enthalten:
Flug, gelegentliche Restaurantessen bei Beginn und Ende der Tour, bzw. wenn
Ortschaften u. Rastlager am Weg liegen. Persönlich bestellte Getränke,
bzw. Kasse für Softdrinks und alkoholische Getränke. Fakultative Ausflüge
und Besichtigungen,
Trinkgelder, Unvorhergesehenes.
Anforderungen:
Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum Mithelfen beim Gepäckverladen und bei
gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.
Tourverlauf:
Codes für Verpflegung und vorhandene/nicht vorhandene Sanitäranlagen:
F = Frühstück, M = kleiner Mittagsimbiss, A = warmes Abendessen am Lagerfeuer
m.S. = Camp mit Sanitäranlagen, o.S. = einfaches Camp oder Camping in freier Natur ohne Sanitär
1. und 2.Tag: Fluganreise/Nachtflug und Start zur Tour
Flug Frankfurt - Windhoek ohne Zwischenstopps in 91/2 Stunden, falls Sie den von uns angebotenen Air Namibia Flug gebucht haben. Sie werden vom Flughafen abgeholt; eine kurze Fahrt gibt Ihnen einen Eindruck von der Stadt, deren moderne Glas- und Betonfassaden die wenigen Kolonialbauten aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende fast erdrücken. Windhoek liegt in einem von hohen Gebirgen umgebenen Talkessel auf etwa 1.700 m Höhe. Die Stadt hat ca. 250.000 Einwohner (deren Zahl ständig zunimmt) und bietet tagsüber ein buntes Bild: Herero-Frauen in ihrer traditionellen viktorianischen Tracht neben Geschäftsleuten im Nadelstreifen-Anzug, modern gekleidete, junge Leute mit afrikanischen Frisuren neben bodenständigen Farmersleuten aus dem Busch.
Aktuell ist geplant, den Besuch von Windhoek auf das Ende der Reise zu verlegen. Nach einem kurzen Stopp in einem Supermarkt/Einkaufszentrum mit Café durchqueren wir die Stadt und fahren nach Westen, über das Hochland. Die heutige Etappe nach dem Nachtflug ist kurz und wir erreichen das herrliche, gut ausgestattete Camp Nauams, in der Nähe der großen Randstufe. M, A, m.S.
Etwa 3. und 4. Tag: Fahrt vom zentralen Hochland in den Namib-Naukluft-Nationalpark, die Dünen von Sossusvlei
Wir durchfahren die westliche Randstufe, auch "große Randstufe" genannt. Das zentrale Hochland grenzt sich hier von der Küstenebene der Namib ab. Die oft steile Piste windet sich hinunter in die Wüstengebiete des Namib-Naukluft-Nationalparks und über die Kreuzung und Tankstelle Solitaire geht es zum Camp Sesriem, nicht weit entfernt vom Sesriem Canyon und der Elim Düne.
Zu den hohen Dünen rund um das Sossusvlei fahren wir in der Regel am frühen Morgen des 4. Tages. Die Dünen, die zu den höchsten der Erde zählen, sind inzwischen zwar ein vielbesuchtes Ziel, aber wer sich die Mühe macht, etwas tiefer in die Dünenwelt hineinzuwandern, kann herrliche Ausblicke genießen und findet fantastische Fotomotive. Wie Sie sicherlich wissen, kennen wir alle großen Dünengebiete der Sahara, aber einige unserer schönsten Dünenbilder sind in Sossusvlei entstanden. F, M, A, m.S.
Etwa 5. Tag: Inselberg Mirabib oder Blutkuppe im Namib-Naukluft-Nationalpark
Wir verlassen kurz den Nationalpark, fahren durch den Kuisebcanyon und kehren in einem Bogen in den Park zurück. Der einsam gelegene Inselberg Mirabib oder die rot schimmernde Blutkuppe werden das Ziel sein. Beide Plätze bieten Gelegenheit zu einer kleinen Wüstenwanderung.
Auch in den Ebenen der Namib nördlich des Kuisebtrockenflusses (der übrigens im Frühjahr 2011 ganz kräftig Wasser führte!) können Wildtiere beobachtet werden, meist Strauße, Springböcke oder Oryx-Antilopen. Giraffen ziehen nur in guten Jahren in die Namib, wenn ein Teppich von goldgelbem Gras den Wüstenboden bedeckt. F, M, A, o.S.
Etwa 6. und 7. Tag: Swakopmund
Am nächsten Tag geht es weiter, entlang verwitterter Gebirgszüge, durch den tief eingeschnittenen Swakop Canyon, in die sog. Mondlandschaft und über die Welwitschia-Fläche; hier sehen wir zahlreiche Exemplare dieser urtümlichen, endemischen Pflanze. Bald darauf taucht Swakopmund auf. In dem hübschen, von Kolonialarchitektur stark geprägten Seebad am Atlantik werden wir zwei Nächte in einer Pension verbringen. Nach der Wüsteneinsamkeit genießt man die Abwechslung. Unternehmen Sie einen Stadtbummel oder besuchen Sie das Museum, das Aquarium oder eine Lederwerkstatt. Abends trifft man sich dann in einem gemütlichen Lokal um hervorragende Meeresspezialitäten und Grillgerichte zu genießen. Fakultativ kann die Gruppe eine Bootstour in der Walfishbay unternehmen und Robben, Flamingos und mit etwas Glück auch Delfine aus nächster Nähe erleben. Hotel/Pension mit F.
8. bis etwa 9. Tag:
Die imposante Bergkulisse der Spitzkoppe
Nach kurzer Fahrt von Swakopmund erreichen wir das gewaltige Granitmassiv der Spitzkoppe, auch das "Matterhorn Namibias" genannt. In einem windgeschützten Tal im Schatten des Gebirges schlagen wir das Lager auf. Schön ist es, zum Sonnenuntergang eine Wanderung ins Buschmanns-Paradies, einem uralten Buschmann- und Damara-Wohnplatz zu unternehmen. Hoch oben in den rundgewitterten Granitklötzen finden sich Zeugnisse der früheren Besiedlung: Einige wenige Felsmalereien, hier und da Tonscherben, oder Steinwerkzeuge. Weitere Wandermöglichkeiten - z.B. zur Nashornhöhle oder zum Bogenfels - erklärt unser Fahrer und Guide. F, M, A,
o.S.
Etwa 10. Tag: Brandberg, der "Bilderberg"
Wir wenden uns nun dem dünnbesiedelten und wilden Damaraland zu und sind bald beim Brandbergmassiv. Mit knapp 2.600 m Höhe ist es das höchste Gebirge Namibias. Eine kurze Wanderung (ein Weg etwa eine Stunde) durch die Tsisab-Schlucht und wir sind beim vieldiskutierten Felsbild der "Weißen Dame". Weitere Höhlen und wenig bekannte Malereien lassen sich auf der verwirrend zerklüfteten Tsisab-Insel entdecken. Die Übernachtung erfolgt im White Lady Camp oder irgendwo im Einzugsbereich des Gebirges in freier Natur, denn wir möchten uns soweit wie möglich dem Einstieg zu einer spannenden neuen Strecke nähern. F, M, A, m.S. oder o.S.
11. bis etwa 12. Tag: Ugab Rivier, Salzschlucht, Direktfahrt nach Twyfelfontein
Nach einer sehr schönen Südumfahrung des Brandberges geht es an dessen Westseite direkt nach Norden, auf kleinen Pisten durch einsame Landschaften. Hinter jedem Hügel, nach jeder Passüberquerung bieten sich neue, überraschende Ausblicke. Wir passieren zunächst die Goboboseb-Berge, queren den Ugab Rivier und haben die gute Chance, hier auf Wüstenelefanten zu stoßen. Gleich nördlich des Ugab führt die schmale Fahrspur durch ein enges Tal, welches sich zu einer Schlucht verengt. An der engsten Stelle befindet sich eine Salzquelle, die Elefanten des Ugab nehmen hier manchmal Salz auf. Man geht besser zu Fuß, wenn sich das Fahrzeug über die Felsabsätze der Piste quält.
Im weiteren Verlauf nach der Schlucht gewinnt der Weg an Höhe, die Landschaft öffnet sich und der Blick wird frei auf die Weiten des Damaralandes.
Wenn rechts der Piste die rot scheinenden Hänge des Doros-Kraters auftauchen, lohnt es sich bereits wieder, intensiv Ausschau zu halten, denn hier gibt es eine Population von Spitzmaulnashörnern. Höchst selten, vor allem außerhalb der Nationalparkzonen!
Ob diese Variante gefahren werden kann, ist abhängig vom Zustand der Piste. Die schmalen Wege im Damaraland können durch die jeweils vorherige Regenzeit arg strapaziert sein. Ein weiterer Punkt zur Entscheidung ist: Wie viele Tage kommt die Gruppe ohne sanitäre Einrichtungen klar?
Im Zweifelsfall kennt unser Partner andere Wege, auch sehr schön, aber leichter und schneller zu fahren.
Wir umfahren den Twyfelfontein-Sandsteinkomplex (mächtige Tafelberge!) und erreichen den eigentlichen Platz von Twyfelfontein, wo wir eine etwa einstündige Rundwanderung unternehmen. Auf dem Gelände der ehemaligen Farm befindet sich die größte und schönste zusammenhängende Felsbildfundstelle Namibias. Die bestechende Qualität und unglaubliche Vielfältigkeit der Gravuren (mit zum Teil starkem Symbolcharakter), zieht den interessierten Besucher in Bann. Das kleine, neu erbaute Besucherzentrum bietet einige Informationen über diese historische Stätte.
F, M, A, Tag 11 evtl. o.S., Tag 12 m.S.
13. Tag: Khowarib-Schlucht und Ombondetal
Die Khowarib-Schlucht ist einer der wenigen Plätze in der Landesmitte, wo wir auf fließendes Wasser stoßen. Eine kleine Sensation in einem trockenen Land wie Namibia! Große, schattige Bäume säumen den Rand der Schlucht und manchmal kommen Elefanten zur Tränke. Sofern nicht zuviel Wasser fließt, kann die Schlucht in ihrer gesamten Länge durchfahren werden. In der Trockenzeit ist die Piste manchmal sehr staubig aber dennoch lohnend, denn es ist der Weg ins einsam gelegene Ombondetal. Das ist "out of Africa" pur: Oryx-Antilopen, Kudus, Zebras und Giraffen sind hier keine Seltenheit, mächtige Anabäume laden ein, zu rasten und zu lagern. F, M, A,
o.S.
Etwa 14. Tag: Naturschutzgebiet Hobatere, eine unterstützenswerte, private Initiative
Das Gebiet von Hobatere profitiert vom nahen Etoscha Park. Der Zaun des Parks (ein Zaun um ein Gebiet so groß wie das Saarland!) ist ja nicht hundertprozentig dicht und oft haben wir in Hobatere schon mehr Löwen gesehen, als in Etoscha. Übernachtung im wildromantischen Buschcamp von Hobatere.
F, M, A, m.S.
15. bis etwa 17. Tag: Besuch des Etoscha Nationalparks
Durch das westliche Otjivasondu-Tor (nur für lizensierte Veranstalter geöffnet) gelangen wir in den Etoscha Nationalpark, mit über 2 Mio ha Ausdehnung eines der größten und bekanntesten Naturschutzgebiete im südlichen Afrika. Durch den weniger besuchten Westteil des Parks fahren wir vorbei am "Zauberwald" zum Rastlager von Okaukuejo. Nachts findet so mancher keinen Schlaf, da man am beleuchteten Wasserloch am Rande der Lager ein faszinierendes Schauspiel der Natur miterleben kann. In ständigem Wechsel ziehen Tiere zur Tränke und wieder fort: Elefanten, Nashörner, Giraffen, Kudus, Gnus, Zebras, Springböcke, Schakale und mit etwas Glück vielleicht sogar die eine oder andere Raubkatze. Die Zeit vergeht wie im Fluge: Wir unternehmen ausgedehnte Pirschfahrten zu verschiedenen Wasserlöchern und fahren entlang der großen Salzpfanne, wo der Wildreichtum des Parks zu längeren Foto- und Beobachtungsstopps einlädt. Übernachtung am letzten Etosha-Tag voraussichtlich im Rastlager Namutoni, im Osten des Parks. F, M, A,
m.S.
18. Tag: Waterberg Nationalpark
Sofern zeitlich noch möglich, wird die Rückfahrt nach Windhoek unterbrochen durch eine Übernachtung auf dem Campingplatz des Waterberg-Plateau-Parks, in der Nähe von Otjiwarongo. Unser Tipp: unternehmen Sie eine kleine, ca. 2 1/2-stündige Wanderung auf markierten Pfaden, zur Kante des Sandstein-Plateaus, mit herrlicher Aussicht über die weiten Ebenen!
Wie viele Camps in Namibia, bietet auch dieses Camp warme Duschen; auch bleibt Zeit, das Gepäck für den Rückflug schon mal etwas zu ordnen. F, M, A, m.S.
19. Tag: Rückreise nach Windhoek
Auf guter Asphaltstraße fahren wir über Okahandja (Markt der Holzschnitzer) nach Windhoek zurück. F, M, Hotel/Pension
20. Tag: Windhoek und Rückflug
Wenn alles gut lief, während der spannenden Reise, bleibt Zeit für einen Stadtbummel, einen Besuch der Buchläden und Boutiquen. Oder einfach sitzen und genießen, in einem der vielen Cafés. Am Abend oder am späten Nachmittag dann die Fahrt zum Flughafen und einchecken nach vielen schönen Erlebnissen.
Direktflug Windhoek - Frankfurt, falls Sie den von uns angebotenen Air Namibia Flug gewählt hatten und Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen, Tag 21.
Änderungen vorbehalten!
Veranstalter:
Kooperationspartner
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