Namibia

Namibia

Buschmannland & Caprivi

19 Tage im Geländewagen mit vorwiegend Zeltübernachtungen

Der Kaudom Nationalpark ist ein Stück Afrika wie man es nur noch aus Filmen kennt... von herber Schönheit, unwegsam und mit einem unglaublichen Tierreichtum.
Wir nutzen den Grenzübergang im Buschmannland um nach Botswana einzureisen. Entlang des Okavango können Sie die Flusslandschaft und den Tierreichtum in diesem Teil Botswanas bewundern. Die Vogelwelt ist ein Dorado für alle passionierten Fotografen und die Bootsfahrt auf dem Okavango wird Sie begeistern.
Noch weiter nördlich geht es in den Mahango Nationalpark und in den Caprivi Streifen (Namibia). Diese Regionen sind ein Paradies für Wildbeobachtungen. Gerade die Flussregion des Okavango ist stark besiedelt und damit eine gute Gelegenheit Schwarzafrika zu erkunden.
In Simbabwe besuchen wir die Victoria Wasserfälle und danach den wohl schönsten Nationalpark Namibias, wenn auch noch ziemlich unerschlossen und unbekannt den Mamili. Sowohl die Flora als auch die Fauna ist mit dem Chobe Nationalpark in Botswana zu vergleichen, denn schließlich werden die beiden Nationalparks lediglich durch den Kwando getrennt. Wir zeigen Ihnen einige der abgelegensten und wildesten Landesteile in Namibia und Botswana.

Highlights:
Windhoek Pension/Stadtrundfahrt – Outdoor Camp – südliches Buschmannland – traditionelle Buschmanndörfer – Affenbrotbaum Baobab – Kaudom Nationalpark (Sikeretti) – Botswana – Okavango Bootsfahrt – Popa Falls – Mahango Nationalpark – Kwando Camp – Caprivi Nationalpark – Victoria Wasserfälle – Mamili Nationalpark – Okavango Camp – Übernachtung auf der Farm einer befreundeten Buschmannsippe (ab 2017 Otjiwa Wildcamp) – Waterberg Nationalpark – Okahandja Holzmarkt – Windhoek

Termine & Preise:
19.09.2017-07.10.2017  EUR 2549
17.10.2017-04.11.2017  EUR 2549

... hier geht es zu den Terminen 2018/2019


EZ/E-Zelt-Zuschlag:  EUR 169

Teilnehmer:
min. 6, max. 10 Teilnehmer

Leistungen:
Mahlzeiten: 19x F = Frühstück, 15x M = rustikale Brotzeit, 13x A = Abendessen mit Lagerfeuerromantik. Wo keine Mahlzeiten angegeben sind, gibt es ein Restaurant / Shop. Übernachtungen: 15x Ü im Doppelzelt, 1x Ü Hotel-Pension Windhoek, 2x Ü Lodge Vic Falls

Nicht enthalten:
Flug, nicht genannte Mahlzeiten, persönlich bestellte Getränke, fakultative Ausflüge und Besichtigungen, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.

Flugkosten:
Der Flug ist nicht im Reisepreis enthalten. Wir machen Ihnen gerne ein passendendes Angebot.
Eine frühe Buchung ist für einen günstigen Flugpreis besonders wichtig.

Anforderungen:
Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum Mithelfen
beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.

Vorgesehener Tourenverlauf:

Tag 1
Anreise und Windhoek
Bis 12.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek. Bei früher Anreise mit Air Namibia stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf diesem Gelände sind große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße zu sehen. Bei Ankunft am Vormittag mit anderen Fluggesellschaften fahren wir gleich weiter nach Windhoek. Nachmittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen. Am Abend kehren wir in ein uriges, namibisches Steakhouse ein. Danach sinken wir in der netten Pension in die Federn. F (P) (50 km)

Tag 2
Omitara, Otjinene, Buschmannland
Die Strecke führt erst nach Osten bis Omitara. Von da aus geht die Fahrt nördlich nach Otjinene, der letzten Ortschaft vor Erreichen des Buschmannlandes. Die Hereros leben hier hauptsächlich von der Viehzucht und ziehen tagelang mit den Herden über die Weideplätze. Am späten Nachmittag schlagen wir unser Camp irgendwo in der freien Natur auf. Ziel des heutigen Tages ist es so weit wie möglich nach Norden zu kommen. (o.S. = ohne Sanitäranlagen) F/M/A (ca. 380 km)

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Tag 3
Kalahari, Omuramba, Hereroland, Buschmannland
Weiter geht die Fahrt durch die Ausläufer der Kalahari, offenes und dichtes Buschland wechseln sich ab. Wir folgen einer Omuramba (ehemaliger Flusslauf). Auch in dieser abgelegenen Gegend sind vereinzelte Farmbetriebe zu finden, allerdings fehlt jegliche Infrastruktur. Nahe der Grenze zu Botswana schwenken wir nach Norden. Schlagartig ändert sich der Zustand der Strecke. Die neu gebaute Schotterstraße führt wellenförmig über die für diese Gegend typischen Kalaharidünen. Wir verlassen das Hereroland und erreichen das Buschmannland.
Buschmannsippen wohnen in kleinen Ansiedlungen oder in temporär errichteten Hütten. Darum kann es passieren, dass an Plätzen, an denen im letzten Jahr noch Menschen anzutreffen waren, jetzt nur noch eine Lichtung im Busch zu sehen ist. Am Nachmittag sehen wir immer öfter riesige Baobab (Affenbrotbäume). Im Buschmannland sind die größten Exemplare dieser Art zu finden, manche erreichen einen Durchmesser von bis zu acht Metern. Am Nachmittag suchen wir uns ein schönes Plätzchen und verbringen eine weitere Nacht in der freien Natur. (ab 2017 Mittagszeit in Tsumkwe, Nachmittag in Kaudom Nationalpark Camp Sikeretti) F/M/A (280 km)

Tag 4 und 5
Tsumkwe (Buschmannland), Kaudom NP, Camp Sikeretti, Safari
Am Vormittag erreichen wir Tsumkwe, die größte Siedlung des Buschmannlandes. Der Kaudom Nationalpark im Buschmannland ist eine absolut wilde Gegend und tiefer Kalaharisand auf der gesamten Strecke reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften ziehen Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umher. Unberührte Natur, endlose Weiten, grenzenlose Freiheit, also Abenteuer pur!!! Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Kaudom seinem Ruf als „Elefantenpark“ vollends gerecht. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir das Camp Sikeretti, ein richtiges Buschcamp, wo wir uns für die nächsten zwei Nächte einrichten. Von Sikeretti aus starten wir zu Pirsch- und Erkundungsfahrten und lernen die Fährten der Tiere zu unterscheiden und das Verhalten des Wildes zu deuten. (S.v. = Sanitäranlagen vorhanden) F/M/A (100 km)

Tag 6
Kaudom, Tsumkwe, Grenzübertritt nach Botswana
Nachdem wir den Kaudom in südlicher Richtung wieder verlassen haben, erreichen wir schon bald Tsumkwe und von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer zur Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang, was auf eine schnelle Abfertigung hoffen lässt. Da in diesem Teil Botswanas keine Camps zu finden sind, übernachten wir irgendwo in der Wildnis und suchen uns ein schönes Outdoor Camp. (o.S.) F/M/A (360 km) (ab 2017 kein Grenzübertritt nach Botswana. Wir bleiben in Tsumkwe. F/M/A (150 km))

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Tag 7
Okavango
Weiter geht es zum Okavango und am Ufer des Flusses finden wir ein schönes Camp, wo wir für zwei Nächte bleiben. (S.v.) F/M (200 km) (ab 2017 Grenzübertritt nach Botswana und fahrt zum Okavango. F/M (310 km)

Tag 8
Okavango
Der Tag beginnt vielversprechend - mit einem Motorboot fahren wir auf dem Okavango dahin, um die Tier- und Pflanzenwelt vom Fluss aus kennen zu lernen. Das Okavangogebiet ist für seine Vogelvielfalt weltweit bekannt, außerdem sind auch Hippos und Krokodile im Flussbereich zu finden. Die Fahrt geht an Siedlungen und Dörfern vorbei, so dass man auch einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango bekommt, wie sie ihre Felder bestellen oder mit ihren Mokoros (Einbäume) auf Fischfang gehen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auch auf den Nachmittag fallen, dann unternimmt man einen herrlichen „Sundowner Cruise“. (S.v.) F

Tag 9
Grenzübertritt nach Namibia, Mahango NP, Popa Fälle
Nach nur kurzer Fahrt überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango Nationalpark. Büffel, Elefanten, Zebras, Gnus, Impalas, Warzenschweine, Grünmeerkatzen - alles tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel ein ideales Habitat. Wir verbringen den gesamten Vormittag im Nationalpark. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Popa Fälle. Hier handelt es sich mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, aber sie sind nichts desto trotz ein beeindruckendes Phänomen. Auf der anderen Seite des Okavango finden wir ein versteckt liegendes Local-Camp (S.v.). Dies liegt den Popafällen gegenüber und wird nur selten von Besuchern frequentiert. F/M/A (150 km)

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Tag 10
Okavango, Caprivi NP, Kwando Fluss, Kavango-Camp
Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten wir den Caprivi Nationalpark. Außer ein paar verstreut liegenden Eingeborenensiedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando Flusses verlassen wir die Asphaltstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Büsche, um nach wenigen Kilometern Fahrt ein neu errichtetes Camp (S.v.) der Kavangos zu erreichen. Am Ufer des Kwando Flusses zelten wir und bleiben für zwei Nächte. F/M/A (250 km)

Tag 11
Kwando Fluss
Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando Flusses ist überwältigend. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu uns herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Ein schöneres Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es wohl sonst kaum. Entlang des Kwando Flusses wühlen wir uns durch den tiefen Ufersand. Zum Greifen nahe sehen wir Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala, Letschwe, Elefanten... einfach grandios! (S.v.) F/M/A (50 km)

Tag 12
Katima Mulilo, Ngoma, Botswana, Chobe NP
Wir setzen die Reise bis nach Katima Mulilo fort, wo wir unsere Vorräte ergänzen. Bei Ngoma gelangen wir nach Botswana und über die Transitroute durch den Chobe Nationalpark zu unserem Buschcampt bei Kasane, wo wir uns für zwei Nächte einrichten. F/M (L) (260 km) (ab 2017 Übernachtung in ein Lodge bei Kasane)

Tag 13
Viktoria Wasserfälle
Heute ist ein Tagesausflug zu den gigantischen Victoria Wasserfällen geplant. Da die Kosten für den Grenzübertritt sich permanent ändern, sind die Visagebühren und Eintrittsgebühren nicht inklusive (ca. 60 U$ oder gleicher Wert in Südafrikanischen Rand). Die Grenzformalitäten sind oftmals etwas willkürlich. Um unnötige Verzögerungen an der Grenze zu vermeiden werden wir diesen Tagesausflug mit einem lokalen Reiseunternehmen durchführen. Vormittags besichtigen wir die Wasserfälle und der Nachmittag steht zur freien Verfügung. F (L) (180 km)

Tag 14
Grenzübertritt nach Namibia, Mamili NP
Wir fahren wieder zurück nach Namibia und halten uns an das Westufer des Kwando um den Mamili Nationalpark zu erreichen. Bei Sangwali verlassen wir die offizielle Schotterstraße. Über eine abenteuerliche Baumstammbrücke geht die Fahrt nach Süden zum Mamili. Um diesen tollen Nationalpark zu erreichen, müssen wir noch öfters Nebenarme des Kwandos überqueren. Da im Park kein Camping möglich ist, werden wir unsere Zelte in einem netten Camp außerhalb des Mamilis aufschlagen. Wir bleiben hier für zwei Nächte. (S.v.) F/M/A (100 km)

Tag 15
Safari im Mamili NP
Heute werden wir Pirschfahrten im Mamili unternehmen. Dieser Nationalpark ist noch ein richtiger Geheimtipp und das Gegenstück zum bekannten Chobe Park in Botswana. Umrahmt vom Kwando/Lynianti und von zahlreichen Nebenarmen durchkreuzt, bietet er ein ideales Habitat für Elefanten, Büffel, Hippos, Letschwe, usw. Im Mamili existieren keinerlei Straßen und die Fahrspuren weisen viele Tiefsandstellen auf – eine Gegend die nur mit Allradfahrzeugen zu befahren ist. (S.v.) F/M/A (50 km)

Tag 16
Okavango, Rundu
Auf dem “Golden Highway” geht es zurück zum Okavango Fluss. Das Leben spielt sich hier unmittelbar an den Ufern des Flusses ab. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Am späten Nachmittag, kurz vor Rundu, erreichen wir ein schönes Camp (S.v.) mit einmaliger Lage am Fluss. Die untergehende Sonne versinkt im Fluss und von weit her hört man die Buschtrommeln. Es ist zwar eine lange Fahrstrecke, aber auf gut ausgebauter Asphaltstraße werden wir diese zügig bewältigen. F/M/A (450 km)

Tag 17
Grootfontein
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Vor der “roten Grenzlinie“, der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, ist der für Schwarzafrika typische Siedlungscharakter zu sehen. Sie haben Zeit, am Straßenrand die für den Norden bekannte Holzarbeiten als Mitbringsel zu erstehen. Nahe bei Grootfontein wurde der weltweit größte Meteorit entdeckt. Wir übernachten auf der Farm eines Freundes, der jahrelang mit den Buschmännern jagte und lebte und nun mit einer Buschmannfrau verheiratet ist. (S.v.) F/M/A (300 km) (ab 2017 Übernachtung auf einer Gästefarm. F/M/A (250km)

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Tag 18

Waterberg NP
Nach dem Frühstück besteigen wir das Fahrzeug und fahren über eine gute Nebenstraße in Richtung Waterberg. Am Nachmittag erreichen wir den Waterberg Nationalpark. Wir übernachten auf einem schönen Campingplatz am Fuße des Waterberges. En schöner Abendspaziergang auf das Plateau ist empfehlenswert, denn der Ausblick ist sagenhaft ! (S.v.) F/M/A (180 km) (ab 2017 entfällt Waterberg NP. Am Nachmittag erreichen wir ein Camp bei der Otjiwa Wildfarm. F/M/A (320 km))

Tag 19
Windhoek
Auf geht es zum Okahandja Holzmarkt für kleine Souvenireinkäufe und anschließend weiter nach Windhoek. Gegen ca. 14.00 Uhr sind wir in Windhoek und bei einem Abflug am Abend bringen wir Sie gerne zum Flughafen. F (280 km)

Änderungen vorbehalten!

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

Bedu Expeditionen