Mongolei zu Fuß und zu
Pferd
Zweiwöchige Geländewagenrundreise mit
zahlreichen Wanderungen und kleinem Pferdetrekking
Die Ursprünglichkeit der Mongolischen Landschaft mit der schier endlosen Weite, der Grassteppe und die darin vereinzelt lebenden Nomaden zu erleben, dabei aber auch gleichzeitig aktiv sein, dies ist Schwerpunkt dieser Reise. Sie wird immer wieder aufgelockert durch Tageswanderungen oder mehrtägige Etappen auf dem Pferd. Wir beginnen unsere Reise in den Hognon Han Bergen. Dieses kleine Gebirge, am Rand des Orchon-Tals, ist der Ausgangspunkt für die Erkundung der Zentralen Mongolei. Das Orchon-Tal ist seit je her Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen. Schon bevor Dschingies Kahn hier seine Hauptstadt „Karakorum“ gegründet hatte, haben andere Kulturen ihre Spuren im Orchon Tal hinterlassen. Diese alten Paläste und Burganlagen werden wir bei dieser Reise aufsuchen.
Wandern durch die fast unberührte Natur der Mongolei ermöglicht eine völlig neue Sichtweise für die Umgebung. Förmlich auf „Augenhöhe“ mit der Natur wird der Blick geschult für die kleinen Dinge am Weg. Der Kontakt zu den Menschen, die in dieser Landschaft leben, wird viel intensiver.
Unterwegs auf dem Pferderücken ist für die Mongolei die ursprünglichste Form des Reisens. Die Weite der Graslandschaft lädt förmlich dazu ein. In Zusammenarbeit mit einer Pferdezüchterfamilie, die für Sie die optimalen Pferde auswählt, führt Sie der Ritt durch die typische mongolische Grassteppe.
Diese Reise ist eine Kombinationsreise: die größeren Strecken werden mit dem Fahrzeug zurückgelegt, immer wieder aufgelockert durch Wander- und Reitetappen. Für alle Teile des Programms benötigt man eine durchschnittliche Kondition.
Termine und Preise:
17.06.2010-01.07.2010 EUR 1490 (zzgl. Flug, ca.
EUR 900)
29.06.2010-13.07.2010 EUR 1560 (zzgl. Flug, ca. EUR 900) inkl. Naadam-Fest
25.07.2010-08.08.2010 EUR 1490 (zzgl. Flug, ca.
EUR 900)
05.08.2010-19.08.2010 EUR 1490 (zzgl. Flug, ca.
EUR 900)
19.08.2010-02.09.2010 EUR 1490 (zzgl. Flug, ca.
EUR 900)
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 100

Leistungen:
Flughafentransfers, 2 Hotelübernachtungen in Ulaanbaatar, ca. 3-4 Übernachtungen während
der Rundreise in Gercamps (Jurten, EZ sind hier meist nicht möglich
und daher nicht im EZ-Zuschlag enthalten), ansonsten Zeltübernachtungen, Halbpension in
Ulaanbaatar, Vollverpflegung während der Rundreise, Rundreise in Geländefahrzeugen
(in der Regel russische Gelände-Kleinbusse) inkl. Benzin und Nebenkosten, Eintritte für Museen, Nationalparks und
Kulturprogramm, deutschsprachige lokale Reiseleitung
Nicht enthalten:
Hin- und Rückflug (ca. EUR 900), Kosten für
weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich),
Trinkgelder
Teilnehmer:
• min. 8, max. 12 Personen

Tourverlauf:
1. Tag
Abflug in Deutschland (wir haben Flüge mit Mongolian Airlines ab/an Berlin vorgesehen und reserviert).
2. Tag
Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer. Nach einem Einführungsgespräch und nach dem Beziehen Ihres Zimmers im Hotel beginnt die Besichtigung von Ulaanbaatar. Sie sehen das berühmte Gandan Kloster mit der 27m hohen Buddha Statue, und den alten Winterpalast des letzten Königs (Khan). Am Abend besuchen Sie eine Folkloredarstellung mit traditionellen Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang.
3. Tag
Abfahrt aus Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Team und ihren Fahrzeugen abgeholt. Gleich hinter der Stadt fängt die mongolische Grassteppe an. Heute werden Sie den ersten Eindruck vom Leben in dieser Weite bekommen. Der erste Zwischenstopp ist an einem „Ovoo“, einer naturreligiösen Kultstätte. Nach altem Brauch und damit die Reise gelingt werden wir diesen „Steinhaufen“ dreimal umrunden, damit die Erdgötter positiv gestimmt werden. Das heutige Ziel, die Hognon Han Berge werden wir gegen frühen Nachmittag erreichen. Hier haben sie die Möglichkeit, in der bizarren Felsenwelt zu wandern, oder Sie genießen einfach den Sonnenuntergang. Übernachtung in einer Jurte.
4. Tag
Ganztägige Wanderung von den Hognon Han Bergen durch die mongolische Grassteppe. Dabei führt und der Weg entlang der Ausläufer der Hognon Han Bergkette und wir werden die fossile Sanddüne „Mongolelse“ überqueren.
5. Tag
Von unserem Übernachtungsplatz mitten in der Grassteppe fahren wir den restlichen Weg bis zum Ogii Nuur, einem sehr klaren, fischreichen See, der auch für die Zugvögel ein wichtiger Rastplatz ist. Hier kommen wir am frühen Nachmittag an und Vogelliebhaber haben die Möglichkeit, bei der neu eingerichteten Vogelbeobachtungsstation die Vogelwelt zu beobachten und sich erklären zulassen.
6. Tag
Übernahme der Pferde, Einweisung und Start mit dem Ritt in Richtung Khushuu – tsaidam, einer alttürkischen Ausgrabungsstätte durch das Orchon-Tal. Das Ruinenfeld von Khushuu–tsaidam wird behutsam durch türkische Wissenschaftler wieder rekonstruiert. Am heutigen Tag werden Sie viel über die Geschichte des Orchontals erfahren, das schon seit langer Zeit von unterschiedlichen Volksgruppen besiedelt wurde. Sie übernachten in einer Jurte bei den Nomaden.

7. Tag
Entlang des Orchons-Flusses reiten wir heute nach Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt des Mongolen Reiches. Am frühen Nachmittag werden wir die Überreste der alten Hauptstadt besuchen und uns das damalige Leben n der Stadt erklären lassen. Eine Ausgrabungsstätte unter deutscher Leitung veranschaulicht die Entwicklung der Stadt besonders gut. Sie haben ausgiebig Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen.
Der zweite Besichtigungspunkt an diesem Tag ist die Klosteranlage von Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei und kann auf die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückgeführt werden (Fürst Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbares Heiligtum“ übersetzten. Das Kloster wurde nach dem Zerfall von Karakorum gebaut und zum Bau des Klosters wurden die Steine der alten Stadt verwendet. In einem ausgiebigen Rundgang, werden wir die gesamte Klosteranlage besichtigen.
8. Tag
Wir fahren heute entlang des Orchon Flusses zum Kloster Tuvhun. Diese Einsiedelei gehörte früher mit zum Kloster Erdene Zuu und wurde in den letzten Jahren wieder völlig neu aufgebaut. Unsere Fahrzeuge werden uns nicht ganz bis zum Kloster bringen, sondern einen Teil werden wir durch das wunderschöne Tal wandern. Wir werden das Kloster besichtigen und hoch über dem Tal unsere Mittagspause einlegen. Nachdem wir wieder zum Tal abgestiegen sind, fahren wir weiter zu den warmen Quellen von Tsencher, wo wir auch übernachten werden.
9. Tag
Heute geht es zum Orchonwasserfall. Die Fahrt führt durch ein ausgesprochen landschaftlich schönes Tal. Unsere Wagen halten kurz vor dem Orchonwasserfall und wir werden die letzten Kilometer (ca. 8) bis zum Orchonwasserfall wandern. Wir erkunden den Wasserfall und unser Team hat in der Zwischenzeit am Flussufer eine kräftige Brotzeit für uns vorbereitet.
Am Nachmittag fahren wir dann weiter Richtung Arwaicheer, der Bezirkshauptstadt am südlichen Archangai-Gebirge. Wir werden mitten im Achhangai-Gebirge übernachten.
10. Tag
Am Vormittag Ankunft in Arwaicheer. Dort besichtigen wir den Markt, wo auch gleich unsere Vorräte für den letzten Teil der Reise aufgefrischt werden. In der Zeit, in der die Kochmannschaft einkauft, können Sie in aller Ruhe über den Markt gehen und sich das bunte Treiben ansehen.
Weiterfahrt zu den Ruinen des Klosters Ongij, die wir am Nachmittag besichtigen. Früher lebten hier fasst 10.000 Mönche - heute nur noch wenige, die bemüht sind, die Klosteranlage wieder aufzubauen. Das Kloster gehörte früher zu den größten Klöstern in der Mongolei und ist landschaftlich sehr schön gelegen. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den jungen Mönchen über den Buddhismus zu unterhalten.
11. Tag
Den Vormittag werden wir den Ongii Gol entlang wandern. Dieser Fluss hat sich tief in das schwarze Gebirge gefressen. Teilweise geht es durch sehr enge Schluchten. Nach ca. 12 km erwarten uns unserer Fahrzeuge und es geht jetzt weiter nach Baiandzag (Red Cliff’s). Baiandzag wir auch gerne als Dinosaurierfriedhof bezeichnet, da hier bei der Mongolei Expedition unter Sven Hedin die ersten großen Dinosaurierknochen gefunden wurden. Am Abend zum Sonnenuntergang färben sich die Sandsteinfelsformationen von Baiandzag in ein phantastisches Rot.
12. Tag
Auf der nördlichen Seite des „Gruvan Saihkan“ Gebirges fahren wir heute bis zur Geierschlucht. In ihr befinden sich noch bis weit in den Sommer große Eismassen. Außerdem können wir hier den Bartgeier sehen, der in dem Gebirge noch in großen Mengen vorkommt. Um diesen Geier ranken sich interessante Sagen und Geschichten.
Nachdem wir die Schlucht ausgiebig erforscht haben, fahren wir weiter nach Dalandzagad, dem Zentrum in der Südlichen Gobi. Hier werden wir unsere Vorräte ergänzen. Sie können dem bunten Treiben auf dem Markt zusehen, oder tatkräftig beim Einkauf mithelfen.
Von Dalandzagad geht die Fahrt weiter Richtung Tsagaan Suwarga Canyon. Jetzt verlassen wir langsam die Gobi. Die Landschaft wird merklich grüner. Der Canyon selber entstand durch Wind und Wassererosion. Nicht nur, dass man hier in größeren Mengen Dinosaurierknochen finden kann, auch das Farbenspiel ist sehr beeindruckend.
13. Tag
Jetzt geht es wieder zurück nach Ulaanbaatar. Der vorletzte Tag in der mongolischen Grassteppe ist angebrochen. Zum Ende der Fahrt kommen wir dann zu einem der interessantesten Felsenformationen in der Mongolei, den kleinen „Erdmutter Steinen“ (Baga Gazriin Chuluu). Die Felsen liegen in Mitten der Grassteppe verstreut und es öffnen sich uns immer wieder die tollsten Ausblicke und Täler. Die letzte Nacht unter freiem Himmel werden wir in einem dieser Täler verbringen.
14. Tag
Am Vormittag, Rückfahrt nach Ulaanbaatar, Einchecken im Hotel. Sie haben die Möglichkeit, noch Souvenirs oder Kaschmirprodukte zu erstehen. Verabschiedung von unserem Fahrer, die Sie die gesamte Zeit sicher durch die Mongolei gefahren hat. Der Abend steht zur freien Verfügung in Ulaanbaatar.
15. Tag
Am Morgen Rückflug ab Ulaanbataar, Ankunft gegen Mittag in Deutschland
(Miat).
Veranstalter:
Bedu Expeditionen
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