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MONGOLEI

Reisen in die Mongolei
 

 

 
Mongolei mit Jeep, Pferd und Kamel (22 Tage)                   Fotos zu dieser Tour

Das klassische Transportmittel der Mongolen ist das robuste mongolische Steppenpferd. Auf dem Land kommt dieser Vierbeiner noch immer sehr stark zum Einsatz. Bei dieser Tour sitzen Sie demnach nicht nur in Jeep und durchfahren die Landschaft, sonder Sie werden einen Teil der Strecke auf dem Rücken eines mongolischen Pferdes zurücklegen.
Die Reittour führt durch eine sehr schöne Landschaft bis hin zum Orchon-Wasserfall. Von dort geht es dann wieder weiter mit dem Jeep in Richtung Gobi. Aber auch hier wird ein Ausflug mit dem für die Gobi typischen Transportmittel - dem Kamel - unternommen. Bei dieser Tour geht es nicht darum, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, vielmehr wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Lebensform der Nomaden vermitteln. Damit es unterwegs keine Probleme mit den Reittieren gibt, werden Sie überall von erfahrenen Nomaden begleitet. Sollten Sie Probleme mit dem Sitzen bekommen, dann können Sie die Tour natürlich auch mit den Jeep fortsetzen.

   

Termine und Preise drewöchige Variante:
10.06.2010-01.07.2010  EUR 1890  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
24.06.2010-15.07.2010  EUR 1960
  (zzgl. Flug, ca. EUR 900) inkl. Naadam-Fest
08.07.2010-29.07.2010  EUR 1960
  (zzgl. Flug, ca. EUR 900) inkl. Naadam-Fest
01.08.2010-22.08.2010  EUR 1890
  (zzgl. Flug, ca. EUR 900) 
22.08.2010-12.09.2010  EUR 1890
  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 100

Leistungen:
Flughafentransfers, Übernachtung in Ulaanbaatar im Mittelklassehotel inkl. HP, Eintrittsgelder für Museen, Nationalparks und Kulturprogramm, Rundreise im Geländefahrzeug (in der Regel russische Gelände-Kleinbusse) inkl. Benzin und Nebenkosten, Übernachtung auf dem Lande gelegentlich in Gercamps (Jurten, EZ sind hier meist nicht möglich und daher nicht im EZ-Zuschlag enthalten) oder Zelten, Vollverpflegung auf dem Land, deutschsprachige lokale Reiseleitung

Nicht enthalten:
Hin- und Rückflug (ca. EUR 900), Kosten für weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich), Trinkgelder

Teilnehmer:
• min. 8, max. 12 Personen

Tourverlauf:

1. Tag 
Abflug in Deutschland (wir haben Flüge mit Mongolian Airlines ab/an Berlin vorgesehen und reserviert).
2. Tag
Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer und nach einem Einführungsgespräch und nach dem Beziehen Ihres Zimmers im Hotel beginnt die Besichtigung von Ulaanbaatar. Sie Besichtigen das berühmte Gandan Kloster mit der 27 m hohen Buddha Statue. Der alte Winterpalast des letzten Königs (Khan) und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Programm. Am Abend besuchen Sie eine Folkloredarstellungmit traditionellen Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang.
3. Tag 
Abfahrt aus Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Team und ihren Fahrzeugen abgeholt. Gleich hinter der Stadt, fängt die mongolische Grassteppe an. Heute werden Sie den ersten Eindruck vom Leben in dieser Weite bekommen. Der erste Zwischenstopp ist an einem „Ovoo“, einer naturreligiösen Kultstätte. Nach altem Brauch, damit die Reise gelingt, werden wir diesen „Steinhaufen“ dreimal umrunden, damit die Erdgötter Positiv gestimmt werden.
Unser heutiges Ziel, den Ogii Nuur See, werden wir am späten Nachmittag erreichen. Sie haben dann die Möglichkeit, am See zu wandern oder sich gleich mit ihren Pferden vertraut zu machen
4. Tag 
Übernahme der Pferde, Einweisung und Start mit dem Ritt durch das Orchon-Tal in Richtung Khushuu – tsaidam, einer alttürkischen Ausgrabungsstätte. Das Ruinenfeld von Khushuu – tsaidam wird behutsam durch türkisch Wissenschaftler wieder rekonstruiert. Am heutigen Tag, werden Sie viel über die Geschichte des Orchontals kennen lernen, das schon seit langer Zeit von unterschiedlichen Volksgruppen besiedelt wurde. Sie übernachten in einer Jurte bei den Nomaden.

   

5. Tag 
Entlang des Orchons reiten wir heute zu den Ruinen von Charbalgas, oder „Schwarze Ruinen“, einer ehemaligen Uiiguren Stadt. Übernachtung am Ufer des Orchon Tag steht ganz im Kennen lernen des Nomadenlebens. Auf unserem Ritt durch das Tal, werden wir immer wieder bei Nomadenfamilien anhalten, um in den gemütlichen Jurten einen Milchtee zu trinken, oder um uns mit den Familien zu unterhalten.
6. Tag
Ankunft mit den Pferden in Karakorum, Am Mittag werden wir die Überreste der alten Hauptstadt besuchen und uns das damalige Leben in der Stadt erklären lassen. Eine Ausgrabungsstätte unter deutscher Leitung veranschaulicht die Entwicklung der Stadt besonders gut. Sie haben ausgiebig Zeit, um sich alles in Ruhe anzusehen.
Der zweite Besichtigungspunkt an diesem Tag ist die Klosteranlage von Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei und kann auf Mitte des 15 Jhr. zurückgeführt werden (Fürst Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbares Heiligtum“ übersetzten. Das Kloster wurde nach dem Zerfall von Karakorum gebaut und zum Bau des Klosters wurden die Steine der alten Stadt verwendet. In einem ausgiebigen Rundgang werden wir die gesamte Klosteranlage besichtigen.
7. Tag 
Weiterritt durch das Orchon-Tal zu den Orchon - Wasserfällen. Der Ritt durch dieses einmalige Tal ist sicherlich mit einer der Höhepunkte auf dieser Reise. Bis zum Orchon – Wasserfall werden wir es mit den Pferden nicht ganz schaffen. Wir übernachten irgendwo am Ufer des Orchon.
8. Tag
Je nachdem wie weit wir es am Vortag in Richtung Orchon – Wasserfall geschafft haben, werden wir am Vormittag den Rest der Strecke zum Wasserfall zurücklegen oder Sie haben gleich die Möglichkeit in der wundervollen Landschaft zu wandern oder sich von der Reitetappe zu erholen.
9. Tag
Abfahrt durch das südliche Archangai Gebirge zu den Naiman nuur Seen (Acht Seen). Die Fahrt führt uns über wildromantische Bergpässe. Immer wieder werden wir bei Nomaden anhalten, damit sich der Fahrer über den Zustand der Strecke erkundigen kann. Das ist wiederum eine schöne Möglichkeit, bei einem Milchtee mit den Nomaden zu plaudern. Der Zugang zu dem Seengebiet ist nicht einfach, da eine massive Bergkette vorher mit den Fahrzeugen überwunden werden muss.
10. Tag 
Den Vormittag verbringen wir am See. Gegen Mittag werden wir uns auf den Weg in die Gobi machen. Die Fahrt führt uns in Richtung Arwaicheer, der Bezirkshauptstadt des südlichen Archangai Gebirges.
11. Tag 
Am Vormittag Ankunft in Arwaicheer. Dort besuchen wir den Markt, wo auch gleich unsere Vorräte für den letzten Teil der Reise aufgefrischt werden. In der Zeit, in der die Kochmannschaft einkauft, können Sie in aller Ruhe über den Markt bummeln.
Fahrt von Arwaicheer zu den Ruinen des Klosters Ongij. Am Nachmittag besichtigen Sie die Klosterruinen. Früher lebten hier fast 10000 Mönche, heute nur noch wenige, die bemüht sind, die Klosteranlage wieder aufzubauen. Das landschaftlich sehr schön gelegene Kloster gehörte früher zu den größten Klöstern in der Mongolei. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den jungen Mönchen über den Buddhismus zu unterhalten. Sie übernachten in einem Jurtencamp bei Ongij.
12. Tag
Vormittags starten wir, um weiter südlich in die Gobi vorzudringen. Fahrt durch die Gobi zu den „Red Cliffs“ oder auch Dinosaurierfriedhof nach Baiandzag. In dem Sandstein dieser einmaligen Felsformationen findet man sehr viel versteinerte Dinosaurierknochen. Zum ersten Mal wurden diese Funde von Sven Hedin dokumentiert. Darüber hinaus kommen hier die größten Saxaulwälder der Mongolei vor. Der Saxaulbaum ist ein überaus langsam wachsender, aber an das extreme Klima bestens angepasster Baum.
13. Tag 
Wir brechen zur südlichsten Etappe in die Gobi auf. Es geht durch die Wüstenlandschaft der Gobi zur Sanddüne „Chongoriin Els“. Am Abend haben sie die Möglichkeit, einen einmaligen Wüstensonnenuntergang zu erleben.

   

14. Tag 
Am frühen Morgen Übernahme der Kamele und Start in Richtung Geierschlucht. Hier geht es etwas gemütlicher zu. Dieser Teil der Reise wird eher im „Karawanentempo“ zurückgelegt. Das bedeutet, 10 km am Vormittag und ca. 10 km am Nachmittag. Die Sanddünen am Rande der Strecke, die passiert werden, verstärken diesen Eindruck noch.

   

15. und 16. Tag 
Mit den Kamelen sind wir in Richtung Geierschlucht unterwegs.
17. Tag
Den Rest der Strecke zur Geierschlucht werden wir dann mit dem Auto zurücklegen. Wir erreichen die Geierschlucht am späten Nachmittag und werden und in einem Jurtencamp von der Kameletappe erholen.

   

18. Tag
Wir fahren von unserem Jurtencamp zur Geierschlucht, um sie zu besichtigen. Die Schlucht fängt in einem sehr engen Tal an und in ihr befinden sich noch bis weit in den Sommer große Eismassen. Außerdem können wir hier den Bartgeier sehen, der in dem Gebirge noch in großen Mengen vorkommt. Um diesen Geier ranken sich interessante Sagen und Geschichten. Nachdem wir die Schlucht ausgiebig erforscht haben, fahren wir weiter nach Dalandzagad, dem Zentrum in der Südlichen Gobi.
Hier werden wir unsere Vorräte ergänzen. Sie können dem bunten Treiben auf dem Markt zusehen, oder tatkräftig beim Einkauf mithelfen.
Von Dalandzagad geht die Fahrt weiter Richtung Tsagaan Suwarga Canyon. Jetzt verlassen wir langsam die Gobi. Die Landschaft wird merklich grüner. Der Canyon selber entstand durch Wind und Wassererosion. Nicht nur das man hier in größeren Mengen Dinosaurierknochen finden kann, auch das Farbenspiel ist sehr beeindruckend.
19. Tag
Wir werden uns einen Tag in der Region von Tsagaan Suwarga aufhalten. Wir haben die Möglichkeit, uns bei den Gobinomaden umzusehen und uns über ihr karges Leben in dieser Wüste zu informieren. Die Landschaft ist außerordentlich farbenfroh, da sich in den hier vorherrschendem Sandstein immer wieder im Laufe der Zeit andere Mineralien abgelagert haben.
20. Tag
Jetzt geht es wieder zurück nach Ulaanbaatar. Der vorletzte Tag in der mongolischen Grassteppe ist angebrochen. Zum Ende der Fahrt kommen wir dann zu einem der interessantesten Felsenformationen in der Mongolei, den großen „Erdmutter Steinen“ (Ich Gazriin Chuluu). Die Felsen liegen in Mitten der Grassteppe verstreut und es öffnen sich uns immer wieder die tollsten Ausblicke und Täler. Die letzte Nacht unter freiem Himmel werden wir in einem dieser Täler verbringen.
21. Tag 
Am Vormittag Rückfahrt nach Ulaanbaatar, Einchecken im Hotel. Sie haben die Möglichkeit, noch Souvenirs oder Kaschmirprodukte zu erstehen. Verabschiedung von unserem Fahrer, der Sie die gesamte Zeit sicher durch die Mongolei gefahren hat. Der Abend steht zur freien Verfügung in Ulaanbaatar.
22. Tag 
Flughafentransfer und Rückflug nach Deutschland.

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