Mongolei mit Jeep, Pferd und Kamel (22 Tage)
Fotos zu dieser Tour
Das klassische Transportmittel der Mongolen ist das robuste mongolische Steppenpferd. Auf dem Land kommt dieser Vierbeiner noch immer sehr stark zum Einsatz. Bei dieser Tour sitzen Sie demnach nicht nur in Jeep und durchfahren die Landschaft, sonder Sie werden einen Teil der Strecke auf dem Rücken eines mongolischen Pferdes zurücklegen.
Die Reittour führt durch eine sehr schöne Landschaft bis hin zum Orchon-Wasserfall. Von dort geht es dann wieder weiter mit dem Jeep in Richtung Gobi. Aber auch hier wird ein Ausflug mit dem für die Gobi typischen Transportmittel - dem Kamel - unternommen. Bei dieser Tour geht es nicht darum, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, vielmehr wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Lebensform der Nomaden vermitteln. Damit es unterwegs keine Probleme mit den Reittieren gibt, werden Sie überall von erfahrenen Nomaden begleitet. Sollten Sie Probleme mit dem Sitzen bekommen, dann können Sie die Tour natürlich auch mit den Jeep fortsetzen.

Termine und Preise:
08.05.2012-29.05.2012 EUR 2190 (zzgl.
Flug, ca. 975 EUR)
03.06.2012-24.06.2012 EUR 2190 (zzgl.
Flug, ca. 975 EUR)
19.06.2012-10.07.2012 EUR 2190 (zzgl.
Flug, ca. 1100 EUR)
05.07.2012-26.07.2012 EUR 2260 (zzgl.
Flug, ca. 1100 EUR)
24.07.2012-14.08.2012 EUR 2190 (zzgl.
Flug, ca. 1100 EUR)
21.08.2012-11.09.2012 EUR 2190 (zzgl.
Flug, ca. 1100 EUR)
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 100
Leistungen:
Flughafentransfers, Übernachtung in Ulaanbaatar im Mittelklassehotel
inkl. HP, Eintrittsgelder für Museen, Nationalparks und Kulturprogramm,
Rundreise im Geländefahrzeug (in der Regel russische Gelände-Kleinbusse)
inkl. Benzin und Nebenkosten, Übernachtung auf dem Lande gelegentlich
in Gercamps (Jurten, EZ sind hier meist nicht möglich und daher nicht
im EZ-Zuschlag enthalten) oder Zelten, Vollverpflegung auf dem Land, deutschsprachige
lokale Reiseleitung
Nicht
enthalten:
Hin- und Rückflug (Gruppentarif ab ca. EUR 975, bei weniger als 8
Teilnehmern ca. 1100 EUR), Kosten für
weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich),
Trinkgelder
Teilnehmer:
min. 4, max. 12 Personen
Tourverlauf:
1. Tag
Abflug in Deutschland (vorgesehen mit MIAT
ab Berlin).
2. Tag
Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer und nach einem Einführungsgespräch
und nach dem Beziehen Ihres Zimmers im Hotel beginnt die Besichtigung
von Ulaanbaatar. Sie besichtigen das berühmte Gandan Kloster mit der
27 m hohen Buddha Statue. Der alte Winterpalast des letzten Königs
(Khan) und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Programm. Am
Abend besuchen Sie eine Folkloredarstellung mit traditionellen
Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang.
3. Tag
Abfahrt aus Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Team und ihren
Fahrzeugen abgeholt. Gleich hinter der Stadt, fängt die mongolische
Grassteppe an. Heute werden Sie den ersten Eindruck vom Leben in
dieser Weite bekommen. Der erste Zwischenstopp ist an einem „Ovoo“,
einer naturreligiösen Kultstätte. Nach altem Brauch, damit die Reise
gelingt, werden wir diesen „Steinhaufen“ dreimal umrunden, damit
die Erdgötter positiv gestimmt werden.
Unser heutiges Ziel, den Ogii Nuur See, werden wir am späten
Nachmittag erreichen. Sie haben dann die Möglichkeit, am See zu
wandern oder sich gleich mit ihren Pferden vertraut zu machen
4. Tag
Übernahme der Pferde, Einweisung und Start mit dem Ritt durch das
Orchon-Tal in Richtung Khushuu – tsaidam, einer alttürkischen
Ausgrabungsstätte. Das Ruinenfeld von Khushuu – tsaidam wird
behutsam durch türkisch Wissenschaftler wieder rekonstruiert. Am
heutigen Tag, werden Sie viel über die Geschichte des Orchontals
kennen lernen, das schon seit langer Zeit von unterschiedlichen
Volksgruppen besiedelt wurde. Sie übernachten in einer Jurte bei den
Nomaden.

5. Tag
Östlich vom Orchon Fluss
reiten wir heute durch die mongolische Grasslandschaft. Immer wieder
werden wir bei den vereinzelt lebenden Nomadenfamilien anhalten.
6. Tag
Am Vormittag werden wir die letzten Kilometer nach Karakorom
reisten. Ankunft mit den Pferden in Karakorum, Am Nachmittag werden
wir die Überreste der alten Hauptstadt besuchen und uns das damalige
Leben in der Stadt erklären lassen. Eine Ausgrabungsstätte unter
deutscher Leitung veranschaulicht die Entwicklung der Stadt besonders
gut. Sie haben ausgiebig Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen.
Der zweite Besichtigungspunkt an diesem Tag ist die Klosteranlage von
Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der
Mongolei und kann auf Mitte des 15 Jhr. zurückgeführt werden (Fürst
Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbaren
Heiligtum“ übersetzten. Das Kloster wurde nach dem Zerfall von
Karakorum gebaut und zum Bau des Klosters wurden die Steine der alten
Stadt verwendet. In einem ausgiebigen Rundgang werden wir die gesamte
Klosteranlage besichtigen
7. Tag
Heute geht es zum Kloster Thuvun. Diese Einsiedelei gehört mit
zum Kloster Erden Zuu und ist landschaftlich sehr schön gelegen. Das
Kloster wurde 1996 zum UNESCO Kulturwelterbe ernannt. Um das Kloster
zu erreichen werden wir noch etwas wandern müssen. Am Nachmittag geht
es dann zu den Orchonwasserfällen. Wir übernachten irgendwo am Ufer
des Orchons.
8. Tag
Abfahrt durch das südliche Archangai Gebirge zu den Naiman Nuur
Seen (Acht Seen). Die Fahrt führt uns über wildromantische Bergpässe.
Immer wieder werden wir bei Nomaden anhalten, damit sich der Fahrer über
den Zustand der Strecke erkundigen kann. Das ist wiederum eine schöne
Möglichkeit bei einem Milchtee mit den Nomaden zu plaudern. Der
Zugang zu dem Seengebiet ist nicht einfach. Eine massive Bergkette
muss vorher mit den Fahrzeugen überwunden werden.
9. Tag
Den heutige Tag verbringen wir am Naiman Nuur See. Dieser einmalig
gelegene See lädt ein zum Wandern oder einfach nur zum Erholen.
10. Tag
Am Vormittag Ankunft in Arwaicheer. Dort besichtigen wir den
Markt, wo auch gleich unsere Vorräte für den letzten Teil der Reise
eingekauft werden. In der Zeit, wo die Kochmannschaft einkauft, können
Sie in aller Ruhe über den Markt bummeln. Fahrt von Arwaicheer zu den
Ruinen des Klosters Ongij. Am Nachmittag besichtigen Sie die
Klosterruinen. Früher lebten hier fast 10.000 Mönche, heute nur noch
wenige, die bemüht sind, die Klosteranlage wieder aufzubauen. Das
Kloster gehörte früher zu den größten Klöstern in der Mongolei.
Landschaftlich sehr schön gelegen. Sie werden die Möglichkeit haben,
sich mit den jungen Mönchen über den Buddhismus zu unterhalten. Sie
übernachten in einem Jurtencamp bei Ongij.
11. Tag
Vormittags starten wir, um weiter südlich in die Gobi
vorzudringen. Fahrt durch die Gobi zu den „Red Cliffs“ oder auch
Dinosaurierfriedhof nach Baiandzag. In dem Sandstein dieser einmaligen
Felsformationen findet man sehr viel versteinerte Dinosaurierknochen.
Zum ersten Mal wurden diese Funde von Sven Hedin dokumentiert. Darüber
hinaus kommen hier die größten Saxaulwälder der Mongolei vor. Der
Saxaulbaum ist ein überaus langsam wachsender, aber an das extreme
Klima bestens angepasster Baum.
12. Tag
Wir brechen zur südlichsten Etappe in die Gobi auf. Es geht durch
die Wüstenlandschaft der Gobi zur Sanddüne „Chongoriin Els“. Am
Abend haben sie die Möglichkeit, einen einmaligen Wüstensonnenuntergang
zu erleben.
13. Tag
Am frühen Morgen fahren wir zu einer in der Gobi lebenden
Nomadenfamilie. Hier werden wir mit unserem Kamelritt beginnen. Übernahme
der Kamele und Start in Richtung Geierschlucht. Hier geht es etwas gemütlicher
zu. Dieser Teil der Reise wird eher im „Karawanentempo“ zurückgelegt.
Das bedeutet, 10 km am Vormittag und ca. 10 km am Nachmittag. Die
Sanddünen am Rande der Strecke, die passiert werden, verstärken
diesen Eindruck noch.

14. und 15. Tag
Mit den Kamelen sind wir in
Richtung Geierschlucht unterwegs.

16. Tag
Den Rest der Strecke zur
Geierschlucht werden wir dann mit dem Auto zurücklegen. Am Nachmittag
verabschieden wir uns von unseren Nomaden und werden uns langsam auf
den Weg zur Geierschlucht machen. In einem Jurtencamp von der
Kameletappe erholen.
17. Tag
Wir fahren von unserem Jurtencamp zur Geierschlucht, um sie zu
besichtigen. Die Schlucht fängt in einem sehr engen Tal an und in ihr
befinden sich noch bis weit in den Sommer große Eismassen. Außerdem
können wir hier den Bartgeier sehen, der in dem Gebirge noch in großen
Mengen vorkommt. Um diesen Geier ranken sich interessante Sagen und
Geschichten. Nachdem wir die Schlucht ausgiebig erforscht haben,
fahren wir weiter nach Dalandzagad, dem Zentrum in der Südlichen
Gobi.
Hier werden wir unsere Vorräte ergänzen. Sie können dem bunten
Treiben auf dem Markt zusehen, oder tatkräftig beim Einkauf
mithelfen.

18. Tag
Von Dalandzagad geht die Fahrt
weiter Richtung Tsagaan Suwarga Canyon. Jetzt verlassen wir langsam
die Gobi. Die Landschaft wird merklich grüner. Der Canyon selber
entstand durch Wind und Wassererosion. Nicht nur das man hier in größeren
Mengen Dinosaurierknochen finden kann, auch das Farbenspiel ist sehr
beeindruckend.
19. Tag
Wir werden uns einen Tag in der Region von Tsagaan Suwarga
aufhalten. Wir haben die Möglichkeit, uns bei den Gobinomaden
umzusehen und uns über ihr karges Leben in dieser Wüste zu
informieren. Die Landschaft ist außerordentlich farbenfroh, da sich
in den hier vorherrschendem Sandstein immer wieder im Laufe der Zeit
andere Mineralien abgelagert haben.
20. Tag
Jetzt geht es wieder zurück nach Ulaanbaatar. Der vorletzte Tag
in der mongolischen Grassteppe ist angebrochen. Zum Ende der Fahrt
kommen wir dann zu einem der interessantesten Felsenformationen in der
Mongolei, den großen „Erdmutter Steinen“ (Ich Gazriin Chuluu).
Die Felsen liegen in Mitten der Grassteppe verstreut und es öffnen
sich uns immer wieder die tollsten Ausblicke und Täler. Die letzte
Nacht unter freiem Himmel werden wir in einem dieser Täler
verbringen.
21. Tag
Am Vormittag Rückfahrt nach Ulaanbaatar, Einchecken im Hotel. Sie
haben die Möglichkeit, noch Souvenirs oder Kaschmirprodukte zu
erstehen. Verabschiedung von unserem Fahrer, der Sie die gesamte Zeit
sicher durch die Mongolei gefahren hat. Der Abend steht zur freien
Verfügung in Ulaanbaatar.
22. Tag
Flughafentransfer und Rückflug nach Deutschland.
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