Mongolei mit Jeep, Pferd und Kamel (15 Tage)
Fotos zu dieser Tour
Das klassische Transportmittel der Mongolen ist das robuste mongolische Steppenpferd. Auf dem Land kommt dieser Vierbeiner noch immer sehr stark zum Einsatz. Bei dieser Tour sitzen Sie demnach nicht nur in Jeep und durchfahren die Landschaft, sonder Sie werden einen Teil der Strecke auf dem Rücken eines mongolischen Pferdes zurücklegen.
Die Reittour führt durch eine sehr schöne Landschaft bis hin zum Orchon-Wasserfall. Von dort geht es dann wieder weiter mit dem Jeep in Richtung Gobi. Aber auch hier wird ein Ausflug mit dem für die Gobi typischen Transportmittel - dem Kamel - unternommen. Bei dieser Tour geht es nicht darum, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, vielmehr wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Lebensform der Nomaden vermitteln. Damit es unterwegs keine Probleme mit den Reittieren gibt, werden Sie überall von erfahrenen Nomaden begleitet. Sollten Sie Probleme mit dem Sitzen bekommen, dann können Sie die Tour natürlich auch mit den Jeep fortsetzen.

Termine und Preise:
15.05.2012-29.05.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR 975)
08.06.2012-22.06.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR 975)
19.06.2012-03.07.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100)
28.06.2012-12.07.2012 EUR 1920 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100) inkl. Naadam-Fest
05.07.2012-19.07.2012 EUR 1920 (zzgl. Flug, ca. EUR 1100)
24.07.2012-07.08.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100)
05.08.2012-19.08.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100)
19.08.2012-02.09.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100)
04.09.2012-18.09.2012 EUR 1850 (zzgl. Flug, ca. EUR
1100)
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 100
Leistungen:
Flughafentransfers, Übernachtung in Ulaanbaatar im Mittelklassehotel
inkl. HP, Eintrittsgelder für Museen, Nationalparks und Kulturprogramm,
Rundreise im Geländefahrzeug (in der Regel russische Gelände-Kleinbusse)
inkl. Benzin und Nebenkosten, Übernachtung auf dem Lande gelegentlich
in Gercamps (Jurten, EZ sind hier meist nicht möglich und daher nicht
im EZ-Zuschlag enthalten) oder Zelten, Vollverpflegung auf dem Land, deutschsprachige
lokale Reiseleitung
Nicht
enthalten:
Hin- und Rückflug (Gruppentarif ab ca. EUR 975, bei weniger als 8
Teilnehmern ca. 1100 EUR), Kosten für
weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich),
Trinkgelder
Teilnehmer:
min. 4, max. 12 Personen
Tourverlauf:
1. Tag
Abflug in Deutschland (vorgesehen mit MIAT
ab Berlin).
2. Tag
Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer und nach einem Einführungsgespräch
und Beziehen Ihres Zimmers im Hotel beginnt die Besichtigung von
Ulaanbaatar. Sie Besichtigen das berühmte Gandan Kloster mit der 27 m
hohen Buddha Statue. Der alte Winterpalast des letzten Königs (Khan)
und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Programm. Am Abend
besuchen Sie eine Folkloredarstellung mit traditionellen
Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang.
3. Tag
Abfahrt aus Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Team und ihren
Fahrzeugen abgeholt. Gleich hinter der Stadt, fängt die mongolische
Grassteppe an. Heute werden Sie den ersten Eindruck vom Leben in
dieser Weite bekommen. Der erste Zwischenstopp ist an einem „Ovoo“,
einer naturreligiösen Kultstätte. Nach altem Brauch, damit die Reise
gelingt, werden wir diesen „Steinhaufen“ dreimal umrunden, damit
die Erdgötter Positiv gestimmt werden.
Unser heutiges Ziel, den Ogii Nuur See, werden wir am späten
Nachmittag erreichen. Sie haben dann die Möglichkeit, am See zu
wandern oder sich gleich mit ihren Pferden vertraut zu machen
4. Tag
Übernahme der Pferde, Einweisung und Start mit dem Ritt durch das
Orchon-Tal in Richtung Khushuu – tsaidam, einer alttürkischen
Ausgrabungsstätte. Das Ruinenfeld von Khushuu – tsaidam wird
behutsam durch türkisch Wissenschaftler wieder rekonstruiert. Am
heutigen Tag werden Sie viel über die Geschichte des Orchontals
kennen lernen, das schon seit langer Zeit von unterschiedlichen
Volksgruppen besiedelt wurde. Sie übernachten in einer Jurte bei den
Nomaden.

5. Tag
Mit den Pferden geht es an diesem Tag quer
durch das Orchon-Tal in Richtung der kleinen Ortschaft Ogiinuur.
Dieser Tag steht ganz im Kennen lernen des Nomadenlebens. Auf unserem
Ritt durch das Tal werden wir immer wieder bei Nomadenfamilien
anhalten, um in den Jurten einen Milchtee zu trinken, oder um uns mit
den Familien zu unterhalten.
6. Tag
Entlang des Orchons reiten wir heute zu den Ruinen von Charbalgas,
oder „Schwarze Ruinen“, einer ehemaligen Uiiguren Stadt. Übernachtung
am Ufer des Orchon.
7. Tag
Ankunft mit den Pferden in Karakorum. Am Mittag werden wir die Überreste
der alten Hauptstadt besuchen und uns das damalige Leben n der Stadt
erklären lassen. Eine Ausgrabungsstätte unter deutscher Leitung
veranschaulicht die Entwicklung der Stadt besonders gut. Sie haben
ausgiebig Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen.
Der zweite Besichtigungspunkt an diesem Tag ist die Klosteranlage von
Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der
Mongolei und kann auf Mitte des 15 Jhr. zurückgeführt werden (Fürst
Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbares
Heiligtum“ übersetzten. Das Kloster wurde nach dem Zerfall von
Karakorum gebaut und zum Bau des Klosters wurden die Steine der alten
Stadt verwendet. In einem ausgiebigen Rundgang werden wir die gesamte
Klosteranlage besichtigen.
8. Tag
Weiterfahrt durch das Orchon-Tal zu den Orchon - Wasserfällen.
Vom Orchon Wasserfall geht es dann in Richtung Gobi. Dabei passieren
wir die südlichen Ausläufer des Archangai Gebirges. Das erste
Etappenziel für heute ist die Bezirkshauptstadt Arwaicheer. Dort
besichtigen wir den Markt, wo auch gleich unsere Vorräte für den
letzten Teil der Reise aufgefrischt werden. In der Zeit, wo die
Kochmannschaft einkauft, können Sie in aller Ruhe über den Markt
bummeln.
9. Tag
Fahrt von Arwaicheer zu den Ruinen des Klosters Ongij. Am
Nachmittag besichtigen Sie die Klosterruinen. Früher lebten hier fast
10 000 Mönche, heute nur noch wenige, die bemüht sind, die
Klosteranlage wieder aufzubauen. Das landschaftlich sehr schön
gelegene Kloster gehörte früher zu den größten Klöstern der
Mongolei. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den jungen Mönchen
über den Buddhismus zu unterhalten. Sie übernachten in einem
Jurtencamp bei Ongij.
10. Tag
Fahrt durch die Gobi zu den „Red Cliffs“ oder auch
Dinosaurierfriedhof nach Baiandzag. In dem Sandstein dieser einmaligen
Felsformationen findet man sehr viele versteinerte Dinosaurierknochen.
Zum ersten Mal wurden diese Funde von Sven Hedin dokumentiert. Darüber
hinaus kommen hier die größten Saxaulwälder der Mongolei vor. Der
Saxaulbaum ist ein überaus langsam wachsender, aber an das extreme
Klima bestens angepasster Baum. Nach dem wir in den Schluchten von
Bajanzag Mittag gegessen haben, geht es weiter nach Khongoryn Else,
der „Singenden Düne“.

11. Tag
Am Vormittag fahren wir von der
"Singenden Düne" zu einer Nomadenfamilie, die am Rande der
Düne wohnt, um von dort aus mit dem Kamelritt zu beginnen. Übernahme
der Kamele und Start in Richtung Geierschlucht. Hier geht es etwas gemütlicher
zu. Dieser Teil der Reise wird eher im „Karawanentempo“ zurückgelegt.
Die Sanddünen am Rande der Strecke, die passiert werden müssen,
verstärken diesen Eindruck noch.
12. Tag
Langsam geht es auf den Kamelen in Richtung Geierschlucht weiter.

13. Tag
Auf der südlichen Seite des „Gruvan
Saihkan“ Gebirges fahren wir das letzte Stück bis zur
Geierschlucht. Bevor wir die Schlucht erreichen, werden wir noch mal
das Gebirge durchqueren. Die Schlucht fängt in einem sehr engen Tal
an und in ihr befinden sich noch bis weit in den Sommer große
Eismassen. Außerdem können wir hier den Bartgeier sehen, der in dem
Gebirge noch in großen Mengen vorkommt. Um diesen Geier ranken sich
interessante Sagen und Geschichten. Nachdem wir die Schlucht ausgiebig
erforscht haben, fahren wir weiter, um heute in einem Jurtencamp zu übernachten.

14. Tag
Rückflug nach Ulaanbaatar. Der Flug dauert
ca. 2 ½ Stunden. Flughafentransfer und Nachmittag zur freien Verfügung
in Ulaanbaatar.
15. Tag
Morgens Flughafentransfer und Rückflug nach Deutschland.
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