mongolei

Mongolei

Mongolei

Mongolei mit Jeep, Pferd und Kamel

15tägige Reise mit Pferde- und Kameltrek in der zentralen und südlichen Mongolei.

Auf dem Rücken mongolischer Steppenpferde erleben wir die Mongolei zusammen mit Nomaden. Wir reiten vom Ogii Nuur See nach Karakorum und durch das grüne Orchontal, gelangen mit dem Jeep/Geländebus bis in die Wüste Gobi und schaukeln mit Kamelen entlang der einmaligen Sanddünenlandschaft von Khongoriin Els. Selbstverständlich wandern wir auch durch die Geierschlucht und übernachten in landestypischen Jurtencamps. Abends können wir unter dem weiten Sternenhimmel am Lagerfeuer den spannenden Geschichten unserer mongolischen Begleiter lauschen. Für diese Reise ist Reiterfahrung hilfreich aber ausdrücklich nicht Voraussetzung. Wem das Reiten einmal zu viel werden sollte, kann die Etappe auch im Jeep/Geländebus, den wir zum Gepäcktransport und für die Überlandfahrten nutzen, zurücklegen.

Zu den Höhepunkten zählen:
Orchontal, Wüste Gobi, Geierschlucht; enger Kontakt zu Nomaden; Steppen, Wüste, Felsen und Klöster; intensive Landschaftseindrücke; einige Übernachtungen in landestypischen Jurtencamps.

Hier finden Sie einige Fotos dieser Reise.

Termine & Preise:
27.06.2018-11.07.2018  EUR 2795
11.07.2018-25.07.2018  EUR 2895*
04.08.2018-18.08.2018  EUR 2795

EZ/EZelt-Zuschlag:  EUR 75  (nur im Hotel, in den Jurten auf Anfrage)
Rail&Fly:  EUR 95

*Vorprogramm zum Naadam Fest zubuchbar

Teilnehmer:
min. 7 - max. 12 Personen

Leistungen:
Linienflug (Economy); Steuern und Gebühren; alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug; 2 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ; 5 ÜN in Jurtencamps; 6 ÜN in mobilen Zeltcamps; Campingausrüstung (exkl. Schlafsack und Isomatte); Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder; örtl. deutschsprachige Reiseleitung; Begleitmannschaft; Reitpferde, Kamele in der Wüste Gobi (pro Person 1 Tier); Mahlzeiten: Vollpension; Trinkwasser und Tee während der Überlandreise; Infomaterial; Reiseführer

nicht enthalten:
weitere Mahlzeiten und Getränke; persönliche Ausgaben; Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich); Trinkgelder

Geplanter Tourverlauf:

1. Tag
Deutschland – Ulan Bator
Flug von Deutschland nach Ulan Bator (Mongolei)

2. Tag
Ankunft in Ulan Bator – Transfer zum Hotel – erste Erkundungen
Nach einer Erholungspause starten wir am Nachmittag zu ersten Erkundungen in der mongolischen “Metropole”. Ulan Bator – eine Hauptstadt mit östlichem Flair, unerwartete Moderne in einem von tief verwurzelter Nomadenkultur so nachhaltig geprägten Land. Hier besuchen wir das Bogd-Khan-Museum – ehemals Winterpalast des letzten Khan (mongolisches Staatsoberhaupt in den 1920er Jahren) – heute beherbergt es Exponate, die uns einen guten Einblick in den mongolischen Buddhismus verschaffen. Auch versäumen wir nicht das Ganden-Kloster, mit seiner größten buddhistischen Bibliothek des Landes. Abends besuchen wir die Kulturvorführung eines mongolischen Ensembles mit Tsamtänzen und lauschen den Klängen der Pferdekopfgeige und der Obertonsänger. -/M/A

3. Tag
Ulan Bator – Ogii Nuur
Wir lassen die mongolische Hauptstadt zurück und machen uns auf den Weg in die Weiten der Mongolei. Bevor wir allmählich die Asphaltstrassen verlassen, halten wir unterwegs an einem traditionellen Owoo. Als Owoo bezeichnen Mongolen die Wohnstätten örtlicher Gottheiten und Geister, die sich zumeist an Weggabelungen, Bergpässen, Flüssen, Quellen oder auch Seen befinden und üblicherweise aus aufeinander geschichteten Steinen, Ästen und Reisig bestehen, die mit bunten, im Wind wehenden Stoffstreifen behängt sind. Drei Mal gegen den Uhrzeigersinn umrundet, werden die Geister gnädig gestimmt und sorgen für den guten Verlauf einer Reise. Als kuriose Opfergaben finden sich an solchen Stellen neben unzähligen kleinen und großen Steinen auch manchmal Pferde- oder Yakschädel, Autoreifen, Räucherwerk und gelehrte Schnapsflaschen.
Vor uns taucht die mongolische Grassteppe auf, bis zum Horizont wehen ihre Halme im beinahe immer währenden Wind und geleiten uns in Richtung Westen zum Ogii Nuur See. Hier werden wir von unserer Pferdezüchterfamilie erwartet, lernen unsere Begleitmannschaft der kommenden Tage kennen und wählen für jeden ein geeignetes Pferd für die Weiterreise aus. F/M/A, (Fahrstrecke: ca. 320 km)

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4. Tag
Ogii Nuur – Khösöö Tsaidam (Pferdereiten)
Wir satteln unsere Pferde und brechen auf zu unserer ersten Etappe. Etwa 30 km geht es in Richtung Khösöö Tsaidam, einer alttürkischen Ausgrabungsstätte, durch das Orchontal, bevor wir unseren ersten Lagerplatz erreichen. F/M/A, (Reitstrecke: ca. 19 km)

5. Tag
Khösöö Tsaidam – Charbalgas (Pferdereiten)
Heute gelangen wir mit unseren Pferden weiter durch das Orchon-Tal bis zu den Ruinen von Charbalgas – den „schwarzen Ruinen“. Die Überreste der alten Burg stammen aus dem Jahr 840 und werden nach geschichtlichen Forschungen heute dem Uigurenreich zugeschrieben. Unser Zelte schlagen wir an den Ufern des Orchon auf. F/M/A, (Reitstrecke: ca. 33 km)

6. Tag
Charbalgas – Karakorum (Pferdereiten)
Wie einst Dschingis Khan reiten wir heute nach Karakorum. Karakorum – die ehemalige Hauptstadt des mongolischen Großreichs wurde 1220 auf Erlass Dschingis-Khans gegründet. Über 500 Jahre lang blieben die Ruinen Karakorums unter einer 1,5 m dicken Schicht von Flugsand verborgen bis sie wiederentdeckt und schließlich im Jahr 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurden. Unmittelbar an den Ufern des Orchon gelegen, dessen Lauf wir in den nächsten Tagen immer wieder ein wenig folgen werden, finden wir hier auch das einst größte lamaistische Kloster der Mongolei – Erdenee Zuu. Im 16. Jahrhundert als erstes lamaistisches Kloster der Mongolei gegründet, beherbergte es während seiner Blütezeit bis zu 10.000 Mönche. Während es in den Jahren 1941-1990 geschlossen war und lediglich als Museum diente, wohnen hier heute inzwischen wieder einige Mönche. F/M/A, (Reitstrecke: ca. 30 km)

7. Tag
Karakorum – Orchontal (Pferdereiten)
Heute erwartet uns wieder eine wunderschöne und landschaftlich sehr reizvolle Etappe durch das allmählich enger werdende Orchontal. Mit seinen 1.124 km gehört der Orchon Gol zu den längsten Flüssen der Mongolei. Hechte, Forellen, Welse und sogar Lachse tummeln sich in seinem Wasser. Wir folgen seinem Lauf und nähern uns langsam dem Orchon-Wasserfall Ulan Gol, der sich 65 km südwestlich von Chudshirt durch Basaltfelsen in 20 m Tiefe stürzt. F/M/A, (Reiststrecke: ca. 30 km)

8. Tag
Orchontal – Richtung Arwajcheer (Pferdereiten / Jeep / Geländebus)
Unsere letzte Reitetappe endet heute am Orchonwasserfall. Hier können wir uns am kühlen Fluss ein wenig erholen, bevor wir gegen Nachmittag mit unserem Jeep/Geländebus weiterfahren in Richtung Arwajcheer. F/M/A, (Reitstrecke: ca. 15 km, Fahrstrecke: ca. 140 km)

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9. Tag
Richtung Arwajcheer – Kloster Ongii (Jeep/Geländebus)
Über Arwajcheer erreichen wir die Klosterruinen von Ongii. Einst gehörte das Ongii-Kloster mit seinen über 10.000 Mönchen zu den größten Klöstern der Mongolei. Abends können wir hier noch schön am Fluss sitzen und die Aussicht genießen. F/M/A, (Fahrstrecke: ca. 170 km)

10. Tag
Kloster Ongii – Bayandsag – Wüste Gobi (Jeep/Geländebus)
Wir gelangen nach Bayandsag, wo wir die einmalig geformten Felsen der Redcliffs besuchen. Die Gegend um Bayandsag wird oft auch als Dinosaurierfriedhof bezeichnet – wurden doch hier einige der spektakulärsten Saurierfunde gemacht. Natürlich versäumen wir auch nicht den Besuch der Saxaulwälder, mit ihrem dem Wüstenklima optimal angepassten Bäumen. Am Abend erreichen wir die singenden Dünen von Khongoriin Els in der Wüste Gobi. (Singende Dünen heißen die Khongoriin Els übrigens deshalb, weil schon leichter Wind dafür sorgt, dass der feine Sand an den Dünenhängen abrutscht und die dabei aneinander reibenden Sandkörner klingende Geräusche von sich geben, die hellen Gesängen ähneln.) F/M/A, (Fahrstrecke: ca. 280 km)

11. Tag
Wüste Gobi / Khongoriin Els (Kamelreiten)
In gemächlichem Tempo schaukeln wir gemütlich auf unseren „Wüstenschiffen“ entlang der beeindruckenden Sanddünenlandschaft von Khongoriin Els. Diese gewaltige Dünenkette mit einer Breitenausdehnung zwischen 3-15 km dominiert nun die uns umgebende Landschaft und hat insgesamt eine Länge von 130 km! Gegen Abend erklimmen wir die Düne und können mit etwas Glück einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen und in die Weiten der Gobi schauen. Wenn der Wind mitspielt und nachts entlang der scharfen Dünenkanten fegt, können wir aus unseren Zelten heraus den Gesängen der Khongoriin lauschen. F/M/A

12. Tag
Wüste Gobi – Geierschlucht (Kamelreiten/Jeep/Geländebus)
Langsam müssen wir uns von unseren Kamelen verabschieden und fahren gegen Mittag per Jeep/Geländebus nach Yolin Am - zur Geierschlucht. Eine kleine Wanderung führt uns vorbei an neugierigen Murmeltieren und kreisenden Bartgeiern.
Beharrlich halten sich in Yolin in manchen Jahren bis in die Sommermonate hinein gewaltige Eismassen, die wir mit etwas Glück auf unserer etwa 2-stündigen Wanderung durch die Schlucht bestaunen können. F/M/A, (Fahrstrecke: ca. 100 km)

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13. Tag
Geierschlucht – Baga Gazariin Chuluu
Eine längere Fahretappe bringt uns heute zum Nationalpark von Baga Gazariin Chuluu – ein Granitgebirge mit schönen Felsformationen. Gegen Nachmittag erreichen wir unser Camp und besuchen die etwa 18 km entfernt gelegene Oase von Kukh Burd. Hier finden wir auch eine Klosterruine, die auf einer kleinen Insel liegt. F/M/A, (Fahrstrecke: ca. 430 km)

14. Tag
Baga Gazariin Chuluu – Ulan Bator
Gegen Nachmmittag sind wir zurück in Ulan Bator. Am Abend laden wir Sie zu einem Abschiedsessen ein. F/M/A (Fahrtsrecke: ca. 260 km)

15. Tag
Ulan Bator – Deutschland
Früh morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland, Ankunft am selben Tag.

Veranstalter:
Kooperationspartner

Bedu Expeditionen