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MONGOLEI

Reisen in die Mongolei
 

 

 
Mongolei mit Jeep, Pferd und Kamel (15 Tage)                   Fotos zu dieser Tour

Das klassische Transportmittel der Mongolen ist das robuste mongolische Steppenpferd. Auf dem Land kommt dieser Vierbeiner noch immer sehr stark zum Einsatz. Bei dieser Tour sitzen Sie demnach nicht nur in Jeep und durchfahren die Landschaft, sonder Sie werden einen Teil der Strecke auf dem Rücken eines mongolischen Pferdes zurücklegen.
Die Reittour führt durch eine sehr schöne Landschaft bis hin zum Orchon-Wasserfall. Von dort geht es dann wieder weiter mit dem Jeep in Richtung Gobi. Aber auch hier wird ein Ausflug mit dem für die Gobi typischen Transportmittel - dem Kamel - unternommen. Bei dieser Tour geht es nicht darum, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, vielmehr wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Lebensform der Nomaden vermitteln. Damit es unterwegs keine Probleme mit den Reittieren gibt, werden Sie überall von erfahrenen Nomaden begleitet. Sollten Sie Probleme mit dem Sitzen bekommen, dann können Sie die Tour natürlich auch mit den Jeep fortsetzen.

   

Termine und Preise zweiwöchige Variante:
17.06.2010-01.07.2010  EUR 1490  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
29.06.2010-13.07.2010  EUR 1560  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)  inkl. Naadam-Fest
25.07.2010-08.08.2010  EUR 1490  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
05.08.2010-19.08.2010  EUR 1490  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
19.08.2010-02.09.2010  EUR 1490  (zzgl. Flug, ca. EUR 900)
EZ/EZelt-Zuschlag: EUR 100

Leistungen:
Flughafentransfers, Übernachtung in Ulaanbaatar im Mittelklassehotel inkl. HP, Eintrittsgelder für Museen, Nationalparks und Kulturprogramm, Rundreise im Geländefahrzeug (in der Regel russische Gelände-Kleinbusse) inkl. Benzin und Nebenkosten, Übernachtung auf dem Lande gelegentlich in Gercamps (Jurten, EZ sind hier meist nicht möglich und daher nicht im EZ-Zuschlag enthalten) oder Zelten, Vollverpflegung auf dem Land, deutschsprachige lokale Reiseleitung

Nicht enthalten:
Hin- und Rückflug (ca. EUR 900), Kosten für weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Film- und Fotogebühren (soweit erforderlich), Trinkgelder

Teilnehmer:
• min. 8, max. 12 Personen

Tourverlauf:

1. Tag 
Abflug in Deutschland (wir haben Flüge mit Mongolian Airlines ab/an Berlin vorgesehen und reserviert).
2. Tag
Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer und nach einem Einführungsgespräch und Beziehen Ihres Zimmers im Hotel beginnt die Besichtigung von Ulaanbaatar. Sie Besichtigen das berühmte Gandan Kloster mit der 27 m hohen Buddha Statue. Der alte Winterpalast des letzten Königs (Khan) und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Programm. Am Abend besuchen Sie eine Folkloredarstellung mit traditionellen Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang.
3. Tag 
Abfahrt aus Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Team und ihren Fahrzeugen abgeholt. Gleich hinter der Stadt, fängt die mongolische Grassteppe an. Heute werden Sie den ersten Eindruck vom Leben in dieser Weite bekommen. Der erste Zwischenstopp ist an einem „Ovoo“, einer naturreligiösen Kultstätte. Nach altem Brauch, damit die Reise gelingt, werden wir diesen „Steinhaufen“ dreimal umrunden, damit die Erdgötter Positiv gestimmt werden.
Unser heutiges Ziel, den Ogii Nuur See, werden wir am späten Nachmittag erreichen. Sie haben dann die Möglichkeit, am See zu wandern oder sich gleich mit ihren Pferden vertraut zu machen
4. Tag 
Übernahme der Pferde, Einweisung und Start mit dem Ritt durch das Orchon-Tal in Richtung Khushuu – tsaidam, einer alttürkischen Ausgrabungsstätte. Das Ruinenfeld von Khushuu – tsaidam wird behutsam durch türkisch Wissenschaftler wieder rekonstruiert. Am heutigen Tag werden Sie viel über die Geschichte des Orchontals kennen lernen, das schon seit langer Zeit von unterschiedlichen Volksgruppen besiedelt wurde. Sie übernachten in einer Jurte bei den Nomaden.

   

5. Tag 
Mit den Pferden geht es an diesem Tag quer durch das Orchon-Tal in Richtung der kleinen Ortschaft Ogiinuur. Dieser Tag steht ganz im Kennen lernen des Nomadenlebens. Auf unserem Ritt durch das Tal werden wir immer wieder bei Nomadenfamilien anhalten, um in den Jurten einen Milchtee zu trinken, oder um uns mit den Familien zu unterhalten.
6. Tag 
Entlang des Orchons reiten wir heute zu den Ruinen von Charbalgas, oder „Schwarze Ruinen“, einer ehemaligen Uiiguren Stadt. Übernachtung am Ufer des Orchon.
7. Tag 
Ankunft mit den Pferden in Karakorum. Am Mittag werden wir die Überreste der alten Hauptstadt besuchen und uns das damalige Leben n der Stadt erklären lassen. Eine Ausgrabungsstätte unter deutscher Leitung veranschaulicht die Entwicklung der Stadt besonders gut. Sie haben ausgiebig Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen.
Der zweite Besichtigungspunkt an diesem Tag ist die Klosteranlage von Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei und kann auf Mitte des 15 Jhr. zurückgeführt werden (Fürst Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbares Heiligtum“ übersetzten. Das Kloster wurde nach dem Zerfall von Karakorum gebaut und zum Bau des Klosters wurden die Steine der alten Stadt verwendet. In einem ausgiebigen Rundgang, werden wir die gesamte Klosteranlage besichtigen
8. Tag
Weiterfahrt durch das Orchon-Tal zu den Orchon - Wasserfällen. Vom Orchon Wasserfall geht es dann in Richtung Gobi. Dabei passieren wir die südlichen Ausläufer des Archangai Gebirges. Das erste Etappenziel für heute ist die Bezirkshauptstadt Arwaicheer. Dort besichtigen wir den Markt, wo auch gleich unsere Vorräte für den letzten Teil der Reise aufgefrischt werden. In der Zeit, wo die Kochmannschaft einkauft, können Sie in aller Ruhe über den Markt bummeln.
9. Tag
Fahrt von Arwaicheer zu den Ruinen des Klosters Ongij. Am Nachmittag besichtigen Sie die Klosterruinen. Früher lebten hier fast 10000 Mönche, heute nur noch wenige, die bemüht sind, die Klosteranlage wieder aufzubauen. Das landschaftlich sehr schön gelegene Kloster gehörte früher zu den größten Klöstern der Mongolei. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den jungen Mönchen über den Buddhismus zu unterhalten. Sie übernachten in einem Jurtencamp bei Ongij.
10. Tag
Fahrt durch die Gobi zu den „Red Cliffs“ oder auch Dinosaurierfriedhof nach Baiandzag. In dem Sandstein dieser einmaligen Felsformationen findet man sehr viele versteinerte Dinosaurierknochen. Zum ersten Mal wurden diese Funde von Sven Hedin dokumentiert. Darüber hinaus kommen hier die größten Saxaulwälder der Mongolei vor. Der Saxaulbaum ist ein überaus langsam wachsender, aber an das extreme Klima bestens angepasster Baum. Nach dem wir in den Schluchten von Bajanzag Mittag gegessen haben, geht es weiter nach Hongoryn Else, der „Singenden Düne“.

   

11. Tag
Übernahme der Kamele und Start in Richtung Geierschlucht. Hier geht es etwas gemütlicher zu. Dieser Teil der Reise wird eher im „Karawanentempo“ zurückgelegt. Die Sanddünen am Rande der Strecke, die passiert werden müssen, verstärken diesen Eindruck noch.
12. Tag 
Langsam geht es auf den Kamelen in Richtung Geierschlucht weiter.

   

13. Tag
Auf der südlichen Seite des „Gruvan Saihkan“ Gebirges fahren wir das letzte Stück bis zur Geierschlucht. Bevor wir die Schlucht erreichen, werden wir noch mal das Gebirge durchqueren. Die Schlucht fängt in einem sehr engen Tal an und in ihr befinden sich noch bis weit in den Sommer große Eismassen. Außerdem können wir hier den Bartgeier sehen, der in dem Gebirge noch in großen Mengen vorkommt. Um diesen Geier ranken sich interessante Sagen und Geschichten. Nachdem wir die Schlucht ausgiebig erforscht haben, fahren wir weiter, um heute in einem Jurtencamp zu übernachten.

   

14. Tag
Rückflug nach Ulaanbaatar. Der Flug dauert ca. 2 ½ Stunden. Flughafentransfer und Nachmittag zur freien Verfügung in Ulaanbaatar.
15. Tag
Morgens Flughafentransfer und Rückflug nach Deutschland.

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