Uplistsikhe

Georgien

Georgien

Georgien & Armenien

15tägige Natur- und Kulturreise mit kleinen Wanderungen

Termine & Preise:
26.05.2018-09.06.2018  EUR 1980
15.09.2018-29.09.2018  EUR 1980

EZ/EZelt-Zuschlag:  EUR 250
Rail&Fly (Zug zum Flughafen):  EUR 60

Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen

Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt nach Tbilisi und zurück ab Jerewan (Umsteigeverbindung, andere Abflughäfen auf Anfrage); Eintritte lt. Programm; alle Transporte im Land wie beschrieben im Minibus; 14 Übernachtungen in Hotels und Gasthäusern; Verpflegung laut Tourverlauf (Frühstück/Mittagessen, teils als Picknick/Abendessen); deutschsprachige lokale Reiseleitung

Nicht enthalten:
fakultative Unternehmungen, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Persönliches

Tourverlauf:

1. Tag
Anreise nach Tbilisi
Am frühen Nachmittag Abflug in Frankfurt (München, Düsseldorf und Berlin evtl. auf Anfrage möglich), Ankunft in Tbilisi kurz vor Mitternacht. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel.

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2. Tag
Tbilisi – die Stadt der warmen Quellen
Wir starten mit der Besichtigung der georgischen Hauptstadt, deren Zentrum überschaubar ist und ein sehr angenehmes Flair hat. Alle interessanten Baudenkmäler liegen dicht beieinander in der Altstadt, sodass wir sie zu Fuß erkunden können. Zunächst besuchen wir die Narikala Festung und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Mit dem Sessellift fahren wir hinauf zur Mutter Georgiens, von wo wir einen tollen Blick auf die ganze Stadt haben. Ein schöner Spaziergang führt uns durch den Park über die Friedensbrücke zum Puppentheater in der lebhaftesten Gasse der Altstadt mit zahlreichen kleinen Cafés und Restaurants.
Übernachtung in Tbilisi (F/-/A)

3. Tag
An der Heerstraße
Am Morgen fahren wir nach Mzcheta, wo wir die ehemalige Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens mit der Dshwari Kirche (6. Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.) besuchen. Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße (der Hauptverbindung in Richtung Norden) nach Gudauri durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus. Unterwegs besuchen wir die Wehrkirche Ananuri aus dem 17. Jh., von der man einen herrlichen Blick auf den Schinwali-Stausee hat.
Am späten Nachmittag Weiterfahrt zum Kazbek, wo wir auch übernachten (F/-/A).

4. Tag
Wanderung bei Dshuta
Wir fahren durch das Sno-Tal bis zum Bergdorf Dshuta, das 6 bis 7 Monate im Jahr von der Außenwelt abgeschnitten ist. Von hier aus beginnt unsere heutige Wanderung von etwa 2,5 Stunden. Bei guten Wetterverhältnissen ist der imposante Berg Tschauchebi (3842 m) zu sehen. Die Wanderung führt entlang eines Flusses und wir werden über die Vielfalt der endemischen Flora stauen.
Übernachtung in Kazbek (F/M/A)

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5. Tag
Zum großen Kaukasus
Eine schöne Fahrt mit dem Geländewagen bringt uns nach Gergeti. Eine etwa zweistündige Wanderung führt uns durch das Dorf Gergeti hinauf zu der auf 2170 m hoch gelegenen Zminda Sameba Kirche (Dreifaltigkeitskirche), die auch Gergeti-Kirche genannt wird. Von hier blicken wir in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kazbek.
Anschließend Fahrt zum Kurort Bordschomi, der für seine Mineralquellen bekannt ist. Auf dem Weg besichtigen wir die Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und Palästen ist gut nachvollziehbar.
Übernachtung in Bordschomi (F/M/A)

6. Tag
Tagesausflug zur Höhlenstadt Wardia
Auf dem Weg stoppen wir zunächst in Achalziche, wo eine beeindruckende und schön restaurierte Festungsanlage aus der Zeit der Osmanen steht. Weiter geht es zur Höhlenstadt Wardia, die komplett in den Felsen geschlagen ist. Gut 500 Meter ragt eine steile Felswand über den Fluss Mtkwari, in der einst über 2000 Höhlenwohnungen mit Treppen, Galerien und Terrassen verbunden waren. Sehr beeindruckend ist die kunstvoll restaurierte, aus Stein gehauene Kirche mit wunderschönen Fresken. Wir besichtigen die Stadtanlage ausführlich und machen eine etwa zwei- bis dreistündige Wanderung.
Übernachtung in Bordschomi (F/-/A)

7. Tag
In den Bergen rund um Bordschomi
Heute unternehmen wir eine Wanderung von knapp drei Stunden in den Bergen der Umgebung von Bordschomi. Der Wanderweg führt uns durch die grünen Oasen, entlang von Bächen und durch dichten Wäldern zu den malerischen Felsen, die einst als Umfassungsmauer der Festung mit den warmen Quellen bezeichnet wurden. Von oben haben wir einen tollen Blick auf das Landschaftspanorama.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Tbilissi, wo wir auch übernachten (F/M/A).

8. Tag
Auf nach Armenien
Fahrt zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo, wo wir die unkomplizierten Formaltäten für den Grenzübertritt erledigen. Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutende Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht gelegen, finden wir das Kloster Haghpat.
Heute unternehmen wir eine sehr schöne ca. 2-3stündige Wanderung zur Freskenkirche Achtala, die ein herrliches Beispiel der armenisch-georgischen Malerei darstellt. Übernachtung in Haghpat (F/-/A)

9. Tag  
In den Wäldern des Nordens
Die Strecke der heutigen etwa 3stündigen Wanderung führt uns vom See Parz zum Kloster Goschavank aus dem 12. Jahrhundert. Zunächst geht es durch einen dichten Wald, der sich aber bald lichtet und herrliche Blicke auf die umgehenden Bergketten erlaubt. Besichtigung des Klosters Haghartsin aus dem 13. Jahrhundert, das inmitten eines dichten Waldgebietes liegt.
Abendessen bei einer Privatfamilie in Dilidschan, bei der uns typisch armenische Gerichte serviert werden, und wo wir auch übernachten (F/M/A).

10. Tag  
Der Sevansee
Fahrt zum malerisch im Hochgebirge gelegenen Sevansee, der "blauen Perle Armeniens", der auf etwa 1900m Höhe gelegen einer der größten Bergseen der Welt ist. Auf einer kleinen Halbinsel befindet sich das Sevanklosters aus dem 9. Jahrhundert. Einst war die Halbinsel eine Insel ohne Verbindung zum Festland und diente als Verbannungsort des armenischen Adels. Am Nachmittag Besuch des großen armenischen Friedhofes von Noradus, der aus unzähligen Kreuzsteinen aus unterschiedlichen Jahrhunderten besteht. Entlang der Seidenstraße überqueren wir den den Selimpass, wo wir eine herrliche Aussicht haben und wo wir eine alte Karawanserei aus dem 14 Jh. besichtigen.
Übernachtung in Jeghegnadzor (F/-/A)

Armenien Armenien

11. Tag  
Die Araratebene
Weiterfahrt in die Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region bis auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zum am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu gelegenen Kloster Noravank, das durch seine besonderen Außenreliefs und durch seine von schroffen Bergen umgebene Lage beeindruckt.
Etwas weiter erreichen wir die Araratebene, wo Noah nach dem Abstieg vom Berg Ararat die erste Weinrebe gepflanzt hat. Wir besuchen das Kloster Chor Virap, wo wir einen herrlichen Blick auf den Berg Ararat haben, der so nahe ist und durch die geschlossene Grenze zur Türkei doch unerreichbar weit entfernt.
Übernachtung in Garni (F/-/A)

12. Tag
Bei den Basaltsteinformationen
Morgens fahren wir zum hellenistischen Tempel Garni aus dem ersten Jahrhundert, der am Rande der Schlucht Asat liegt. Eine wunderschöne Wanderung von ca. 1,5 Stunden führt uns hinab in die Schlucht, in der wir beeindruckende Basaltformationen bewundern können, die mehrere hundert Meter hoch die Schluchtwände bilden.
Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt, zum UNESCO Welterbe gehört und die beste Akustik Armeniens hat. Schließlich erhalten wir noch eine Führung in Matenadaran durch eine der größten und wertvollsten Handschriftensammlungen der Erde.
Übernachtung in Amberd (F/-/A)

13. Tag 
Festung Amberd
Besuch der "uneinnehmbaren" Festung Amberd aus dem 7. Jahrhundert am Fuße des höchsten Berges des Landes, dem Aragats (4095 m). Wir wandern heute knapp 2 Stunden von dieser Festung auf rund 2300m Höhe zur Schlucht von Amberd. Der Weg führt uns durch eine bergige und karge Landschaft hinab zur Schlucht mit Basaltsteinformationen.
Auf der Weiterfahrt nach Jerewan besuchen wir Etschmiadsin mit der Hauptkirche des Katholikos von Armenien. Hier soll Jesus den Armeniern erschienen sein mit dem Wunsche, es möge hier eine Kirche entstehen. Der heilige Thaddäus brachte als wichtigste Reliquie die heilige Lanze ein, die im anliegenden Museum aufbewahrt wird. Die "Perle der armenischen Kirchenbaukunst", die Nonnenkirche Hripsime aus dem 7. Jahrhundert, ist unsere letzte Besichtigung, bevor wir die Hauptstadt Armeniens erreichen.
Übernachtung in Jerewan (F/M/-)

Armenien Armenien

14. Tag
Sonnenstadt Jerewan
Wir starten mit der Besichtigung der armenischen Metropole, die kreisförmig angelegt wurde und daher auch die Sonnenstadt genannt wird. Vorbei an "Radio Eriwan" fahren wir zu einer Art Kunstmuseum unter dem freien Himmel, in dem wir verschiedene originelle Kunstwerke zeitgenössischer Künstler sehen können.
Am Nachmittag besuchen wir die Genozidgedenkstätte von Tsitsernakaberd, die an den Völkermord an den Armeniern vor über 100 Jahren erinnert.
Übernachtung in Jerewan (F/-/A)

15. Tag
Rückflug
Früh Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

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