Algerien

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Kameltrek Tassili Tassrirt

15tägige Reise mit 9tägigem Kameltrekking im Tassili Tassrirt

Zu den Höhepunkten zählen:
Flug von Frankfurt über Algier nach Djanet; Transfer mit Geländewagen zum Treffpunkt mit den Kamelen und ihren Besitzern in Dider; Kamelritt im Tassili Tassrirt nordwestlich von Djanet; vorbei an bizarren Felsformationen, durch Schluchten und Wadis mit feinem Sand; Ruhe und Einsamkeit der Wüste im Tempo der Karawane; auf einer Wanderung Entdeckung der Felsbilder von Iherir; Rückfahrt mit den Geländewagen über Erg Admer nach Djanet; Rückflug von Djanet über Algier nach Frankfurt.

Termine & Preise:
25.02.2018-11.03.2018  EUR 2390
25.03.2018-08.04.2018  EUR 2390
21.10.2018-04.11.2018  EUR 2390
23.12.2018-06.01.2019  EUR 2390

Rail&Fly (Zug zum Flughafen):  EUR 60

Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen

Leistungen:
Linienflüge mit Air Algérie in der Touristenklasse ab/bis Frankfurt am Main mit allen Flughafensteuern, Abflugsteuern und Sicherheitsgebühren; Alle Transfers im Reiseland mit Geländewagen; Vollverpflegung; Tour mit Dromedaren laut Ausschreibung; Betreuung durch Tuareg-Begleitmannschaft; Mitreisender Koch; Übernachtungen in Zelten; Campingausrüstung (Iglu-Zelte, Schaumstoffmatten etc.); Küchenausrüstung (Geschirr, Besteck etc.); Satellitentelefon; Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthalten:
Visumgebühren für Algerien

Anforderungen:
Abenteuerlust, Toleranz, Flexibilität und Komfortverzicht. Tagesetappen von ca. 4-6 Stunden. Teilstrecken werden zu Fuß zurückgelegt. Tagestemperaturen von ca. 16-30° bei Höhen von ca. 900-1500 m. Schutzimpfung gegen Hepatitis A + B wird empfohlen.

Tourverlauf:

1. Tag
Frankfurt – Algier – Djanet
Hinflug am Nachmittag von Frankfurt am Main nach Algier und Weiterflug am Abend nach Djanet. Empfang Transfer zum Lagerplatz in der Wüste wo die Mannschaft die Zelte für unsere erste Nacht bereits aufgebaut hat (A).

2. Tag
Djanet – Dider
Am Vormittag kurzer Besuch in Djanet. Zeit für die Anmeldeformalitäten und Möglichkeit einen Eindruck von dieser Wüstenoase zu bekommen und dabei eventuell einen Schesch (Kopfbedeckung der Tuareg), der sich gegen Sonne und Wind bewährt hat, zu kaufen.

Danach starten wir gen Nordwesten über die Straße, die Djanet mit Illizi verbindet. Wir durchqueren auf der Teerstraße mehrere Wadis mit Tamarisken, fahren parallel zu den Dünen von Erg Admer linker Hand und der Felslandschaft des Tassili n’Ajjer rechter Hand, vorbei an der kleinen Ortschaft Zaouatallaz über den steilen Pass von Tin Taradjeli bis wir am Abend Dider erreichen und dort unsere Zelte für die Nacht aufschlagen. Die Kamele werden in der Nähe in einem Wadi auf diesem Plateau nach Futter suchen (F/M/A).

3. – 12. Tag
Meharée von Dider bis Iherir
Nach dem Frühstück bewundern wir die schönen Felsgravuren von Dider. Besonders die liegende Gazelle und die gelockte Kuh gehören zu den schönsten Felsgravuren in dieser Gegend. Nach der Besichtigung beginnt unsere Kamelreise.

Wir starten unseren mehrtägigen Ritt bei Dider und reiten jeden Tag jeweils ca. 2 bis 3 Stunden am Vor- und Nachmittag. An manchen Tagen und abhängig vom Futtervorkommen, Wasser oder der Schönheit der Plätze wird eventuell nur am Vormittag geritten. Wenn wir gut vorankommen und die Zeit reicht, wird auch einmal an einem schönen Platz zwei Mal übernachtet. Gelegentlich unternehmen wir mit unserem Führer kleine Wanderungen um interessante Stellen zu entdecken, die nicht direkt auf unserem Karawanenweg liegen. Unsere Lagerplätze erreichen wir immer rechtzeitig vor Sonnenuntergang, so dass uns auch Zeit bleibt, um in aller Ruhe diese reizvolle Landschaft zu entdecken und mit Muße auf uns wirken zu lassen. Während der Tage mit den Kamelen werden wir ohne Begleitfahrzeug reisen. Es kann meist geritten werden, wer will kann aber natürlich auch Laufen. Bei bestimmten schwierigen bergigen Passagen werden wir absteigen und einige Male ein Stück zu Fuß gehen müssen, so dass die Wander- bzw. Laufschuhe immer am Sattel parat sein sollten.

Mit unserer kleinen Karawane und unseren Tuaregbegleitern, die alle hier geboren und aufgewachsen sind, bereisen wir in diesen Tagen das Tassili-Gebiet von Tassrirt, einem Hochplateau mit bizarren und faszinierenden Felsformationen, durchschnitten von Wadis mit feinem Sand und grünem Bewuchs, in denen wir an einigen Stellen möglicherweise auch Wasser finden. Wir befinden uns in einer der typischen Landschaften des Tassili n’Ajjer und bewegen uns in einer Höhe von 1300 bis 1500 Metern, wo wir mit großer Wahrscheinlichkeit keine anderen Touristengruppen treffen werden.

Hier in dieser einsamen Gegend hat der Wind im Laufe der Jahrmillionen seltsame Formationen und Figuren aus den Felsen geschaffen. Aber auch Menschen haben ihre Spuren auf den Felsen hinterlassen.
So sehen wir in diesem Gebiet einige Gravuren und Malereien, die wenig bekannt sind und davon zeugen, dass die Sahara einst grün und fruchtbar war. Heute ist diese Landschaft eher lebensfeindlich. Nur einige wenige Tuareg-Nomaden trotzen bis heute den Naturgewalten und versuchen ihr traditionelles Leben in der Wüste zu bewahren. In Begleitung von Angehörigen dieses zähen Nomadenvolkes erleben wir in diesen Tagen diese grandiose Gebirgslandschaft.

In Dider beginnend werden wir auf unserer Reise folgende Stellen besuchen: Imassaradjen, Abichoukan, Zerzawa, Tiwsaten, Erakem Noudi, Toursset, Affeyfour, Ouan Takouba und Ihouad. Wilde bizarre Felsformationen, die immer wieder die Phantasie anregen – hier zeigt sich die Sahara von einer ihrer wildesten und schönsten Seiten. Am Spätnachmittag angekommen können wir noch ein wenig zu Fuß auf festem Sand durch gigantische Felsformationen bergauf und bergab spazieren und haben Zeit, um die Facetten der Gegend auf uns wirken zu lassen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt beim beliebten Spiel: dieser Stein oder diese Felsformation sieht aus wie...! Mal sind es Schiffe, mal Tiere, mal eigenartige Masken und vieles mehr. Vor allem das Licht der untergehenden Sonne lässt die Landschaft in wundervollsten Farbtönen erscheinen. Nachtlager an Plätzen mit Sand und Felsen.

Dem Verlauf weiterer Schluchten Richtung Nordwesten folgend erreichen wir am Ende unserer Karawanenzeit gegen Mittag des 12. Reisetages ein Nomadenlager. Hier geht unsere Kamelreise zu Ende und wir treffen wieder auf die Geländewagen. So heißt es nun: Abschied nehmen von unseren umsichtigen Kamelführern und „unseren“ Dromedaren, die wir nach der gemeinsamen Zeit sicherlich – der eine mehr, der andere weniger – vermissen werden. Am Nachmittag fahren zum kleinen Dörfchen Iherir. Hier leben Tuaregfamilien, unter ihnen Verwandte unserer Begleiter, in Lehm- und Steinhäusern. Die Schlucht von Iherir ist grün, eine unterirdische Quelle speist die Gegend und hat sie so in ein Paradies verwandelt. Da es in dieser relativ engen Schlucht keine andere Möglichkeit gibt, übernachten wir hier auf einem wenig frequentierten Campingplatz mit seinen einfachen Hütten (F/M/A).

13. Tag
Iherir – Erg Admer
Nach dem Frühstück unternehmen wir mit unserem Tuareg-Führer eine Wanderung um die überall versteckten Felsbilder in der Schlucht zu entdecken und die Landschaft zu bewundern. Nach dem Mittagessen und einer Mittagspause machen wir uns auf den Weg nach Djanet und verlassen Iherir in Richtung Südosten. Am späten Nachmittag erreichen wir die Dünen des Erg Admer und schlagen hier inmitten des Sandes unser heutiges Nachtlager auf (F/M/A).

14. Tag
Erg Admer – Djanet
Nach einer Nacht im Sandmeer und dem obligatorischen Frühstück fahren wir nach Djanet, das wir bereits am Vormittag erreichen. Zeit für letzte Einkäufe bevor wir zu unserem Nachtlager in der Wüste fahren. Der Nachmittag am Lager steht jedem zur freien Verfügung. Es kann in Ruhe gepackt werden oder einfach noch die letzte Zeit in der Wüste genossen werden. Nach einem letzten Abendessen Transfer in der Nacht zum Flughafen von Djanet und Beginn des Rückfluges über Algier nach Frankfurt (F/M/A).

15. Tag
Djanet – Algier – Frankfurt
Ankunft in Algier am frühen Morgen. Transfer zum Internationalen Flughafen und Rückflug nach Frankfurt am Main (F).

Veranstalter:
Kooperationspartner

Bedu Expeditionen